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MM_180111_ Gleichnisse und Stille _ 10 S.
MM 2018
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11.01.18 |
MM_180111_ Gleichnisse und Stille _ 10 S. |
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Die Liebe spricht 28.12.2017 - 11.01.2018
Die
Stille ist wie der kleine Moment zwischen zwei Atemzügen – es ist still! Die
Stille ist wie ein Hafen nach langer Irrfahrt – Geborgenheit und Schutz! Die
Stille ist der Beginn des Weges und das Ziel – ICH bin das Ziel! Wer
zu Mir kommen will, der muss still werden! Stille
kehre ein in dir und du kehre ein in die Stille. Dort will ICH dir begegnen wie
ein Vater seinem Kinde; wie die Mutter ihrem Sohn und ihrer Tochter. Will dir
aber auch begegnen wie ein Liebender dem Geliebten und will wiedergeliebt
werden von dir! Das, was des Menschen Sinn befruchtet, ist nicht das Ergebnis
des menschlichen Sinnens, sondern die Gnade und Zuneigung der Göttlichen Liebe,
welches dem menschlichen Sinnen Sinn gibt! Die Stille zwischen dem Ein- und dem Ausatmen ist die Türe,
die zum Innersten führt. So ist es im Körper, so ist es in der Seele und so ist
es im Geist. Denn wisse: „Der ewige Atem ist der Beleber des Körpers, der Seele
und des Geistes!“ So der Atem den Sauerstoff und die lebensnotwendigen
Inhaltsstoffe in den Körper eines Lebewesens bringt, so ist es Meine Liebe in
diesem Atem, welche die lebensnotwendigen Inhaltsstoffe für die Seele und den
Geist hat. Im Atem, welcher deinen Körper belebt, ist alles enthalten,
was der Körper braucht. Im Ein- und Ausatmen geschieht das Leben und alles
Leben hängt am Ein- und Ausatmen. In Meiner Liebe ist alles enthalten, was der
Geist und die Seele benötigen, um zu leben. Das Leben ist in jedem Atemzug des
Geistes und der Seele enthalten. Ja, Mein Kind, Dein Geist und deine Seele
atmen! In
Gleichnissen erzählte ICH als Menschensohn den Menschen die Wahrheit, damit sie
verstehen und erkennen konnten. In Gleichnissen erzähle ICH auch euch von der
Wahrheit, denn die menschliche Sprache kann – als Hülle des Wortes – die
Wahrheit in ihrer Größe, Weite, Breite und Tiefe nur unzureichend ausdrücken. Warum schaut ihr auf das Trennende und seid ihm so sehr
verhaftet? Schaut auf das Verbindende – auf das Ziel. ICH bin das Ziel – das
Ewige Wort! Warum kaut ihr so lange auf der Schale des Wortes herum? Diese
äußere Hülle ist Schutz. Dahinter und unter dieser Hülle findet ihr das
Fruchtfleisch, eine bereits köstliche Nahrung. Doch im innersten Kern findet
ihr den Samen, welcher neue Frucht hervorbringt. Dort findet ihr das Wort in
seiner Kraft und Stärke! Manche
von euch sind wie die, die in der Schrift Pharisäer genannt werden. Doch
wahrlich, diese suchten den Sinn der Wahrheit zu erkennen. Manchen von euch
jedoch geht es darum, Recht zu haben und zu behalten. Kann
einer von euch wirklich die gesamte Tiefe Meiner Schöpfung erfassen, ihren
gesamten Raum und die von Mir geschaffene Zeit? Keiner von euch kann dies, und
somit kann keiner von euch das Wort in seiner Gesamtheit verstehen. Im
Wachstum des Geistwesens angelegt ist die ordnungsgemäße Entwicklung der Erkenntnis.
Nach und nach entwickelt sich diese und es wird verständlich der innere Sinn
jedes Wortes. So ist das, was ihr lest, nur die äußere Hülle. Bedenke
das Fundament, welches jeder Schöpfung zugrunde liegt. Ist das Fundament gut,
wird die Entwicklung hin zur Vollreife führen. Ist das Fundament nicht gut,
wird viel Arbeit zu tun sein, das Fundament fest zu bauen. Dazu bedarf es des
festen Willens hin zum Guten und Wahren. Dann bedarf es des richtigen
Zeitpunktes, die weiteren Schritte zu bedenken. Betrachte die Seele, sie ist wie ein Ackerboden. In diesen
Ackerboden ist gesenkt ein Samenkorn – der Geist. Er ist umschlossen von gutem
Boden, damit er im Schutze dieses Bodens auskeimen kann. So er auskeimt und
wächst, wird er den Ackerboden durchdringen. Er wird wie ein Mycel den gesamten
Boden durchdringen und wenn die Zeit sich erfüllt, werden Früchte sichtbar. Es bedarf viel Kraft, bis der Geist so nach und nach die
vielen Schichten auflockert, diese umwandelt, damit aus ihnen guter Boden
entsteht. Wisse, dass auf gutem Boden keine giftigen Gewächse wachsen können.
Wer Getreide ernten will, der muss Korn säen. Wer eine andere Frucht ernten
will, der muss entsprechenden Samen verwenden. Es will gut bedacht sein, was
für eine Ernte sich zeigen soll. Leere Samenhüllen ergeben keine Frucht. Nicht
jede Frucht wächst auf jedem Boden. Es gilt also zu bedenken, welcher Boden für
welchen Samen geeignet ist. Der Zeit des Säens folgt die Zeit der Reifung und
diese geht immer der Ernte voraus. Manche von euch wollen ernten, ohne gesät zu
haben. Sie ernten Unkraut oder fremdes Gut. Um diese Weisheit zu erfahren, bedarf es der Stille. In der
Stille des Winters wächst das Weizenkorn im Boden heran und bildet einen Keim
aus. Im Frühjahr, wenn die Zeit reif ist, zeigt sich das Wachstum. Und doch
bedarf es weiterer Zeit und viel Hege und Pflege, bis die volle Ähre sich
zeigt. Die
volle Ähre ist das Wort in seinem Ursprung, welches aus Mir ist. In
jeder Wesenheit bin ICH der sprechende Gott, und jeder kann Meine Stimme in der
Tiefe seines Geistes hören. Denen ICH das Wort gebe, damit sie es in der
Schöpfung weitergeben, sind mit Äckern vergleichbar. In ihnen wächst der
Wortkeim bis zur Frucht, damit alle, die Meine Stimme noch nicht hören, von
außen her Speise erhalten. In der äußeren Erscheinung des Wortes wird die
Vielfalt aller Schöpfung sichtbar. Wer
also sofort nach dem Lesen eines Wortes sich ein Urteil über dieses Wort
bildet, der wird fehlgehen. Es bedarf der Stille und der Ruhe, in der das
gegebene Wort sich in der Seele entfalten kann, um zu zeigen, welch reife
Frucht es in sich trägt. So handle: „Lies das Wort und dann nehme es auf in deine
Seele. Dort lasse es ruhen, bis es selbst wieder aufscheint, um dir die Frucht
zu zeigen, die es enthält! So du dies tust, wirst du nicht mehr vorschnell
urteilen.“ Jeder Übermittler des Wortes ist eingebunden in die
Bedingungen der jeweiligen Entwicklungsstufe, auf der er zu wirken hat. Keiner
kann ohne diese Bedingungen wirken. Somit ist die Übermittlung des Wortes immer
an die jeweilige Entwicklungsstufe und -ebene gebunden. Nicht das Wort selbst
ist an die Bedingungen gebunden, sondern die Übermittlung des Wortes. Wenn
ihr also hört, dass die Liebe spricht, so versteht, dass diese Liebe auf allen
Ebenen der Schöpfung spricht! Dies bedeutet, dass jeder Hörende auf allen
Schöpfungsebenen, in allen Schöpfungsaspekten, in allen Entwicklungsstufen sie
seiner Reife nach hört! Das ewige Liebewort enthält in sich alle
Schöpfungsreife! Der Hörer hört, was für ihn wichtig ist. Er wird durch das
Wort auf die nächste Stufe der Liebeentwicklung geführt! Umfassend
offenbare ICH Mich in Meiner Liebe aller Schöpfung – auch im Wort! Und mancher
der Wortübermittler brachte euch das Wort im großen Spannungsbogen einer Schöpfung.
Und so ist durch euch erfahrbar, dass ICH der ewige Schöpfer und Priester, der
ewige Gott und Vater bin. Doch jeder erfährt diese Wahrheit in der ihm gemäßen
Art. Ja,
er empfindet die Wahrheit auf die ihm gemäße Art. Und diese Art ist dann seine
Wahrheit. Wem von euch ist es gegeben, die Empfindungen des jeweils anderen in
seiner Breite, Weite, Höhe und Tiefe zu erfassen? Wer von euch kann so sein,
wie der jeweils andere? So wird jeder das ihm gegebene Liebewort nur in der ihm
eigenen Art erfassen können. Schaut euch um auf eurer Erde. Blühen nicht unterschiedliche
Blumen auf den Feldern? Sind die Gattungen der Flora und Fauna nicht vielfältig
in ihrer Art? Ist nicht gerade die Vielfalt der Ausdruck der Liebe! Sie ist es! Alle
Schöpfung dient Meiner Verherrlichung. In euch, den Kindern Gottes, findet
Meine Schöpfung eine Vollendung. Kinder Gottes sind die, die Mich als ihren
Vater empfinden, erkennen und lieben. Kinder Gottes sollen alle die werden, die
in ihrer Reife noch auf dem Weg sind. Am Ende aller Zeit wird vollendet sein
Meine Kindschöpfung. Die
Vollreife Meiner Liebe kann nur der empfinden, der tief von dieser Meiner Liebe
durchdrungen ist. Der, der sich Meinem Werben nicht verschließt, der seinen
Geist Mir entgegen spannt und seine Seele weit öffnet, ist Mir ganz nahe. Der, der sich durchdringen lässt von Meiner Liebe, in dem
ICH das Zeichen des Liebekreuzes errichte, der mit Mir eins geworden ist, der
empfindet die Vollreife Meiner Liebe. Er selbst wird zum vollendeten Wort! Aus einem kleinen Samenkorn wird ein großer Baum. Seine
Wurzeln reichen tief in den Grund und seine Äste wachsen dem Himmel entgegen.
So ist es mit jedem Wort. Im Wort ist der Same, und aus diesem Samen entsteht der
Baum der Offenbarung hinein in Raum und Zeit. Schaut auf diesen Baum und erkennt, dass jeder Ast, jeder
Zweig, jedes Blatt und jede Frucht verankert sind im Stamm. Dieser Stamm ist
das ewige Wort, und ICH bin die Wurzel dieses ewigen Wortes. Aus Mir, dem
Urgrund, wächst dieser Baum und zeigt sich der Welt in der Vielfalt der Schöpfung. So
viele der Menschen sehen den Baum und sehen ihn nur als Baum. Sie verstehen
nicht, dass dieser Baum Ausdruck des Lebens ist. Seht nach in der Schrift.
Erkennt die Bildsprache von den Bäumen im Paradies und erkennt den Baum des
Lebens. Ist nicht die Frucht Teil des Baumes? Ist nicht das Blatt,
der Zweig und der Ast Teil des Baumes? Ja, ist es nicht so, dass der Baum dies
alles ist – Wurzel, Stamm, Ast, Zweig, Blatt, Frucht? Und ist es nicht so, dass
jede Frucht wiederum den Samen enthält für die weitere Vielfalt? Ihr werdet sagen, ja dies ist so. Warum, so frage ICH euch,
grenzt ihr dann ein und aus? Warum teilt ihr? Warum verurteilt ihr dann, was
ihr nicht versteht? Schaut doch auf den Baum. Seht die Vielfalt der Äste und
Zweige. Gleicht ein Ast dem anderen, ein Zweig dem anderen? Nur für den, der
auf einem Auge blind ist, sehen alle Äste und Zweige gleich aus. Gleicht ein
Blatt dem anderen? Nur oberflächlich betrachtet, mag es so scheinen. Und wie
ist es mit der Frucht? Sie
mögen im Äußeren ähnlich sein, so ist ihr Aussehen doch nicht gleich. Aber,
hört, der Same in ihnen ist derselbe Same, der diesen Baum hervorgebracht hat! Ihr
alle seid Menschen! Seht ihr gleich aus? Die Menschenform ist gegeben, doch
seht auf die Vielfalt hier auf dieser Erde. Wie vielfältig sind die Menschen in
ihrem Aussehen. Wie unterschiedlich in ihrer Kultur. Wie vielfältig in ihrer
Lebensweise. Doch ihr alle seid Menschen! Der Weise versteht, dass das innerste
Wesen sich in vielfältiger Art und Weise ausdrückt und doch das eigentliche
Wesen bleibt. Aus
Meinem Urgrund strömte das Wort – Es Werde – in den leeren Schöpfungsraum und
füllte ihn aus mit Meiner Kraft und Stärke. Aller Schöpfungssame liegt in
diesem Es Werde und aus diesem ist alles geworden, was ist, und wird alles, was
werden wird. Hinausgestellt
in den Schöpfungsraum ist der Mensch in seiner ursprünglichen, seiner inneren
Gestalt. Umkleidet ist er mit dem Ausdruck seines Dienstes an der Schöpfung und
sein Gewand passt sich an der Lebensumwelt in der Schöpfung. Dieser Mensch ist Mein Abbild! Dieser Mensch ist das Wesen
der Liebe, welches aus Mir geworden ist! Dieser Mensch ist in seiner Größe und
seiner Stärke nur durch Mich erfassbar. Ja, er selbst ist sich seiner noch
nicht bewusst. Er selbst bedarf der Entwicklung hin zur Reife. Er selbst muss
seine Verwurzelung im Urgrund erkennen und dann wachsen wie ein Baum. Dieser
kosmische Geistmensch ist das vollkommene Abbild meines Es Werde! Dieser kosmische
Geistmensch ist der, zu dem ICH Kind sage! Seht ihn euch an, so wie ihr den
Baum ansehen solltet. Seht ihn euch an in all seiner Ausprägung. Schaut auf
seine Gestalt. Was seht ihr? Ihr seht ihn in seiner Außenprägung. Wenn ihr nun
erkennt, dass dieser Mensch ein Innenleben hat, dann erfasst ihr ein wenig vom
Sinn der Schöpfung. Schaut
euch einen Menschen wirklich und achtsam an. Ihr erkennt seine Gestalt. Ihr
erkennt, dass er Arme, Beine, Glieder, einen Rumpf und einen Kopf hat. Seht ihr
auch seine inneren Organe? Nein, ihr könnt sie nicht erkennen, wenn ihr nur
seine äußere Gestalt betrachtet. Erst
wenn dieser Mensch geöffnet, also ohne Haut, vor euch stehen würde, würdet ihr
seine inneren Organe sehen. Doch würdet ihr dann in die Organe sehen können?
Auch hier bedarf es der Öffnung dieser Organe. Ihr könntet immer weiter öffnen
und ihr würdet so, nach und nach, die innersten Welten dieses Menschen sehen. Dieses Öffnen bedeutet jedoch bei Unachtsamkeit die
Verletzung des Menschen. Versteht ihr? In eurer materiellen Art würde ein
gewaltsames Öffnen des Menschen mit dem Absterben dieses Menschen einhergehen.
Ihr müsst also darauf achten, die Lebensfähigkeit jeder einzelnen Zelle zu erhalten,
damit der Mensch am Leben bleibt – so drückt ihr euch doch aus. Wenn eure Reife wächst, dann bedarf es nicht mehr der
Öffnung des Leibes, damit ihr erkennt, welch Wunderwerk bereits der materielle
Mensch ist. Wenn ihr dann noch versteht, dass die Wurzel des materiellen
Menschen sein geistig-seelisches Innenleben ist – also seine Verwurzelung im
Geist – dann versteht ihr schon mehr von der Anlage des Lebens in aller
Schöpfung. Schaut ihr mit den Augen des Geistes, dann ist der vor euch
stehende Mensch durchsichtig wie das klarste Glas. Und ihr erkennt nicht nur
seine inneren Organe, sondern seine Beweggründe, seine Art das Leben zu
gestalten. Ihr erkennt, dass dieser Mensch aus unzählig kleinen Menschenformen
besteht und dass diese unzählig kleinen Menschenformen in ihrer Vielfalt den
Menschen abbilden. Ist
es dann nicht so, dass die vielen kleinen Menschen die materiellen
Schöpfungsmenschen abbilden und, dass viele, viele, unendlich viele materielle
Schöpfungsmenschen die materielle Schöpfung sind? Es ist wie mit dem Baum, der
aus den Wurzeln, dem Stamm, den Ästen und den Zweigen mit seinen Blättern
besteht. An den Früchten erkennt ihr dann, ob dieser Baum wirklich gesund ist
und gute Früchte bringt. Doch
bedenkt und vergesst nie: „Alles äußere Leben ist nur sichtbar, weil inneres
Leben ist! Das äußere Abbild ist nur gegeben, weil es durch den inneren
Lebensausdruck gestaltet wird und, ja, wenn ihr so wollt, am Leben erhalten
wird. Fällt das äußere Abbild ab, dann bleibt trotz allem das innere Leben.
Dieses ist ewig!“ So
ist jedes äußere Offenbarungswort in Raum und Zeit ein Gebilde dieser Welt, mit
einem Samen, der nicht dieser Welt entstammt. Der Urgrund, aus dem dieses Wort
euch zuströmt, liegt nicht in dieser Welt, sondern ICH bin der Urgrund selbst,
aus dem es strömt. Aus Mir gebe ICH das Wort an alle Schöpfung weiter – ja, es
erhält die Schöpfung; es ist das Leben! Die einen nehmen das Wort an und es
wächst in ihnen zu einem großen Geschehen heran. Einmal von diesem Lebenswort
gekostet, entsteht in diesen dann der Wunsch, es mit ihren Geschwistern zu
teilen. Manche lehnen das Wort ab und trotzdem behält dieses Wort seine
Gültigkeit. Es behält die Lebensgültigkeit, denn sonst wäre Leben nicht
möglich. Dieses
Wort gab ICH einem, damit er es dem Schreiber bringt und dieser schrieb es
nieder. Der Urgrund des Wortes ist aus Mir. Der Überbringer des Wortes gab es
weiter als Mein Bote und der Schreiber schrieb es nieder, damit ihr es mit
äußeren Augen lesen und mit äußeren Ohren hören könnt. Doch sobald ihr das Wort
annehmt, spricht es zum inneren Geist, zu eurem inneren Wesenskern und dieser
hört das Wort von Mir selbst. Hineingelegt in das Herz, das Leben. Hineingeboren in diese
Welt, das Leben. Geboren aus dem Leben, die Liebe, die euch allen eigen ist. In
dieser Liebe wiedergeboren, der wahre Mensch, der Geistmensch. Nur ein Mensch
ist es, und doch seid ihr alle dieser Mensch. Ihr alle versteht den Menschen als eine abgeschlossene
Persönlichkeit. Persona – Maske, Erscheinung – ist jedoch nur der Ausdruck
einer Zelle an diesem Menschen. ICH bin der Weinstock, ihr die Reben! So sagte ICH, JESUS!
Und wahrlich, ICH bin der ewige Gottmensch und ihr seid Teil dieses Meines
Menschtums. Durch Mich seid ihr – Teil aus dem Ganzen. Die ganze Schöpfung ist der Ausdruck meiner
Liebe-Wille-Weisheit Ganzheit. Aus dieser Ganzheit ward Vielheit, ward
Vielfalt, ward und ist Kindschöpfung. So wie aus Mir herausgestellt ist alle Schöpfung, so wird
durch Mich erhalten alle Schöpfung. Außerhalb Meiner Schöpfung gibt es keinen
weiteren Schöpfungsraum. Jeder, der glaubt, er könnte außerhalb dieser
Schöpfung eine eigene Existenz haben, irrt, und in diesem Irrtum enthalten sind
die unendlich vielen Scheinschöpfungen, an die ihr so gerne glaubt. So wie jeder Körper aus einer Vielzahl von Gliedern besteht,
so besteht auch die Schöpfung aus einer Vielzahl von Räumen, Zeiten, Ebenen,
also einer Vielzahl von Gliedern. Nur weil dies so ist, kann jeder Körper –
auch der materielle – so sein, wie ihr ihn seht. Seht euch den Menschen an und
ihr erkennt die Gestalt der Schöpfung. Doch hat das Ohr dieselbe Aufgabe wie das Auge und ist die
Aufgabe der Beine dieselbe wie der Arme? Ist die Leber vergleichbar mit der
Lunge und diese wiederum mit den Nieren? Ist das Herz nicht das Zentrum, und
doch, kann das Herz seine Aufgabe erfüllen ohne einen Körper? Solange die Harmonie gegeben ist, erfüllt jeder Teilgeist
aus dem Urgeist die zugewiesene Aufgabe. Er arbeitet im Sinne der Ganzheit.
Hört er auf dies zu tun, entartet er. ICH nenne dies Sünde. Der Teilgeist
sondert sich ab von der Gemeinschaft. Er tritt als Gegner der Gemeinschaft auf.
Doch, hört und versteht, ohne Gemeinschaft kann er nicht leben. So ist also
auch der Gegner gegen die Gemeinschaft nur durch die Kraft dieser noch am
Leben. Immer wieder sprechen die Menschen von Meinem Gegner und
geben ihm Namen in ihrer jeweiligen Sprache. Doch sie missverstehen die
Schöpfung. Innerhalb dieser materiellen Schöpfung gibt es Gegnerschaften. Doch
wer soll Mein Gegner sein? ICH BIN DER ICH BIN und keiner ist Mir gleich. Es
gibt Gegner Meiner sichtbaren Eigenschaften auf diesen Ebenen. Es gibt
Scheinwelten, die glauben machen sollen, dass die Schöpfer dieser Scheinwelten
mächtig sind. Doch sie haben nur eine geliehene Zeit und eine geliehene Welt.
In diesen Zeiten und Räumen dürfen sie Gegner der Liebe sein, bis sie selbst
dieser Liebe Diener sein werden. Kinder
sollt ihr sein; Kinder des einen und ewigen Vaters. Dazu gibt es die Schöpfung.
Geliebt
seid ihr. Liebe sollt ihr erfahren und ihr sollt zu Liebenden werden. Mögen
manche unter euch auch dieser Liebe widerstreben, das Leben in ihnen will diese
Liebe. So ist die Sünde – die Sonderung – nur ein Zeichen dafür, wie sehr ihr
geliebt werden wollt und doch diese Liebe nicht versteht. Ihr
glaubt daran, dass die Liebe Unterwerfung bedeutet. Ihr glaubt daran, dass die
Liebe euch straft. Ihr glaubt daran, dass die Liebe euer Untergang wäre, ihr
eure eigene Identität aufgeben müsstet. Ihr glaubt dies! Versteht
die Gleichnisse, die ICH euch gab. Die Gleichnisse vom Weinstock und den Reben,
vom Baum und seiner Ausprägung. Versteht, dass diese Gleichnisse euch zeigen
sollen, wie sehr ihr mit Mir, dem Schöpfer und Priester, Gott und Vater,
verwoben seid. Ihr seid Teil dieser Schöpfung und somit Teil Meiner Kraft und
Stärke. Ihr seid aus Meinem Herzblut geschaffen und so habt ihr Teil an Meiner
Liebe. Euch gab ICH den freien Willen, diese Liebe anzunehmen oder abzulehnen.
Lehnt ihr sie ab, so erschafft ihr eine Scheinwelt, die ICH einfüge in den
Schöpfungsplan, damit ihr auch weiterhin Leben habt. Das
Leben ist Meine Liebe! Das Leben ist Geist aus Mir! Ihr habt Leben und ihr seid
ein Kind der Liebe! Auch die, die noch immer Meiner Liebe fliehen, bis in die
tiefsten Tiefen einer Hölle, tragen einen glimmenden Keim dieser Liebe in sich.
Wäre dies nicht so, sie hätten kein Leben mehr. Diese
armen Wesen bedürfen der größten Liebe, damit der Keim nicht abstirbt. Für
diese gab ICH das Blut des Lebens, sichtbar am Kreuz. Und keinen dieser Armen
gebe ICH auf. Für sie gehe ICH durch die Verwinkelungen ihrer Scheinwelten und
umhülle sie mit Meiner Gnade. Wer
von Mir sagt, dass ICH verdamme, der versteht nicht, was Mich bewegt. So sehr
liebe ICH Meine Schöpfung! Euch alle liebe ICH so sehr, auch die armen Wesen.
Für sie ging ICH den Weg nach Golgatha und für sie gehe ICH noch immer den Weg
der Liebe durch die Dunkelheit der Scheinwelten. Diese
Worte und Gleichnisse gebe ICH euch, damit ihr versteht. Wenn ihr versteht,
dann fangt an, auch diese armen Wesen zu lieben. Betet für sie, denn dies ist
ein Zeichen von Liebe. Betet für sie, damit sie eure Zuneigung verspüren und
erkennen dürfen, in langen Zeitabständen und in vielerlei Kampf, dass sie
geliebt sind. Denkt
an den Baum. Auch er trägt manchmal scheinbar vertrocknete Äste. Doch wenn
diese dann verstärkt die Lebenskraft erhalten, dann zeigt sich an ihnen das
Wunder des Lebens neu. Sie werden gestärkt und sie grünen neu. Wenn
ihr erkennt, dass sie eure Geschwister sind, wollt ihr ihnen dann Liebe
verwehren? Auch in euch
findet der Kampf zwischen der Annahme der Liebe und ihrer Ablehnung statt. Es
ist so, da in allen Teilen der Schöpfung diese Entscheidung gefordert ist. Wenn
ihr die Liebe annehmt, dann ist der Kampf sofort zu Ende. ICH
stehe an eurer Seite und kämpfe für Euch. Meine Boten stehen an eurer Seite und
kämpfen für euch. Wir kämpfen für die Liebe. Doch
nicht mit den Zeichen des Krieges, sondern mit dem Zeichen der Liebe – dem Liebekreuz.
Es ist Mein Zeichen, das Zeichen der Erlösung! Gelöst von der Qual, euch die
Liebe erkämpfen zu müssen. Ihr habt sie bereits. ICH
BIN DIE LIEBE! So
verändert eure Sicht und seht in allen Kämpfen, auch dieser Welt, in allen
Kriegen und aller Qual, das Widerstreben gegen die Liebe. Keiner der Kriege
dieser Welt wird zu lösen sein, wenn der Friede nicht zuerst in euch Einzug
halten kann. Dieser Friede ist nur da, wenn ihr erkennt, dass ICH da bin. Zurzeit
erinnern euch die verirrten „Gotteskrieger“ daran, dass sie an einen Gott
glauben. Glaubt auch ihr an einen Gott? Glaubt diese Welt an einen Gott? Glaubt
diese Welt daran, dass ICH der ewige Schöpfer bin? Wie wollen die Völker den
verwirrten Glaubenskriegern mit ihrem verwirrten Gottesbild begegnen, wenn sie
selbst an keinen Gott glauben? Sie,
die Verwirrten, versuchen die Welt davon zu überzeugen, dass ihr Gott der
Richtige ist und dafür sind sie sogar bereit zu morden. Welchen
Gott habt ihr? An welchen Gott glaubt ihr? An den, der die Sünder verdammt bis
in die tiefste Tiefe einer Hölle? Wenn ihr daran glaubt, was unterscheidet
euren Glauben vom Glauben dieser Verwirrten? Was unterscheidet euch dann von
denen, die glauben ein Urteil über Mich und Mein Handeln fällen zu können? Jeder
der von sich sagt, dass GOTT so ist und nicht anders, der urteilt. Sagte ICH
euch nicht, dass ihr nicht urteilen sollt und sagte ICH euch nicht, dass ihr
lieben sollt? Ja,
ICH sprach sogar von der Feindesliebe! Wacht
auf! Hört! Lauscht eurem Herzen! Lauscht ihm wirklich und folgt nicht den
Götzen dieser Welt, die mit ihrem Gottesbild vor euch hintreten und euch
auffordern diesem zu huldigen. Im Inneren dieses Götzenbildes versteckt sich
die Macht, die beherrschen will und nicht dienen! Ihr Kleid ist prächtig und
prächtig sind die Kleider derer, die dieser Macht huldigen. Doch ihre Zeit
verrinnt und ihr letztes Kleid auf dieser Erde, in dieser materiellen Welt,
wird ein Kleid aus Lumpen sein. Sie haben sich verkauft und vergessen, dass sie
selbst die Verkauften sind. Wacht
auf! Hört! Lauscht auf Meine Stimme in eurem Herzen und dann tretet hinaus und
sagt: „Gott ist die Liebe und diese höret nimmer auf!“ Wer
Ohren hat zu hören, der höre. Amen,
Amen, Amen. Im
Glauben an das Wort beginnt die Auferstehung. ICH,
DIE LIEBE GOTTES, BIN DIESES WORT! Wer
an Mich glaubt, der lebt in Erkenntnis, Erfahrung und Reife. Amen, Amen, Amen. JESUS
ist das Wort und in diesem Wort liegt alles begründet! In diesem Wort seid ihr
erlöst von aller Trennung, von aller Aufteilung, von aller Verurteilung. In
diesem Wort drückt sich aus die URLIEBE und strahlt hinaus in die Schöpfung als
URWILLE und URWEISHEIT. Selig
der, der dies erkennt – denn er ist erkannt! Amen, Amen, Amen. MM |
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