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MM_260605-06 Aus der Liebe ..._7S.

MM  2026

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05./06.06.26

MM_260605-06 _Aus der Liebe gesprochen :: Manche werden säen und nicht ernten ... _ 7S.

  

Aus der Liebe gesprochen ::

 

05.-06.06.2026

 

 

 In einigen Gesprächen wurde ich immer wieder einmal gefragt,
wie die Wortvermittlung über mich geschieht. 
Gestern und heute wurde nun
ein Weg aufgezeigt.
Ein Weg und wie meine Geschwister und Geist-Führer sagen: "Findet euren Weg!" So soll es sein.

Sein Friede sei mit Euch
Manfred

 ::  Manche werden säen und nicht ernten ...  ::

 

… und manche werden ernten, ohne sichtbar gesät zu haben. Der Menschen Urteil ist fehlerhaft, wenn sie Recht sprechen. Sie sitzen auf ihren Thronen und sprechen Recht über andere und doch wird auch Recht gesprochen über sie. Doch sie wissen es nicht. Sie werden staunen, wenn sie selbst ins Gericht gestellt sind. Wisst: „Dieses Gericht ist so ganz anders als das Gericht der Menschen.“ Sie werden erstaunt sein, beschämt und werden sagen: „Erbarmen übst Du, der Du uns geschaffen hast! Erbarmen übst Du!“ Amen.

Inneres Bild:

Ich sah einen Berg, auf diesem Stand ein Kreuz aus Flammenzungen. Groß, sehr groß war dieses Kreuz und überall auf der Erde war es zu sehen. Es ragte weit über die Erde hinaus und ich sah Welten, die in einem Ring diese Erde umschlossen. Auch über diese Ringe ragte das Flammenkreuz hinaus.

Da kam von oben eine weiße Taube, die in Spiralen von der Spitze des Kreuzes bis zum Fuß des Kreuzes flog. Während sie das Kreuz umflog, verlor sie viele Federn aus ihrem Federkleid, ohne jedoch kahl zu werden. Es schien so, dass bei jeder abgestoßenen Feder eine Neue nachwuchs!

Ich hörte die Worte: „Das Kreuz der Erlösung leuchtet über alle Welten! Die Taube, Symbol des Geistes, wirft ihre Federn ab und siehe, jede Feder ist ein Wort aus dem Mund des Allmächtigen, des Einen, der Himmel und Erden schuf in unendlicher Zahl. Wer will sie zählen? Niemand kann dies, außer IHM, denn aus IHM sind alle Schöpfungen entstanden.“

Ich sah, wie die Federn sich mit den Flammenzungen vermischten und brennend auf diese Erde fielen. Sie fielen zu Boden und brannten überall. Da sah ich, wie aus allen Himmelsrichtungen Menschen kamen und diese Flammen aufhoben und sie aßen. In ihnen brannten die brennenden Federn weiter und durchleuchteten die Worte derer, die diese flammenden Federn in sich hatten.

Eine Stimme sagte: „Wer das Wort des Ewigen isst, der wird zum Träger Seines Geistes. Aus den Mündern derer, die beauftragt sind, Sein Wort zu sprechen, kommt das Licht, welches diese Lichtzungen erzeugen!“ Die Stimme sprach weiter: „In allen Menschen dieser Erde, in der Vergangenheit, in der Gegenwart und der Zukunft, also in allen, die lebten, leben und leben werden, brennt dieses innere Licht. Es ist ihre wahre Substanz. Sie selbst sind aus diesem Licht und wenn es auch oft nicht sichtbar ist, es ist da!“

ER, der von sich sagt, ICH BIN DER, DER ICH SEIN WERDE, spricht: „Sprecht, denn euch ist die Sprache gegeben, die Worte des Geistes den Menschen als das Brot und den Wein des Lebens zu bringen! Wisst: Ihr sät und erntet nicht. Ernten werden die, die das Wort hören, ohne scheinbar gesät zu haben. Sie sind der
Ackerboden, in welchen das Wort gelegt wird, damit es keimt und reiche Frucht bringt!“ Amen, Amen, Amen.

    

S. 2

Damit ihr die Überbringung dieses Wortes durch diesen Schreiber versteht, sind wir beauftragt, es euch zu erläutern. Der Schreiber ist der für euch sichtbare Ausdruck der Gruppe[1], die wir sind. Wir sind zwölf. Für jeden Lebensstrahl einer auf der Lebensleiter der zwölf Stufen. Auf der untersten Stufe steht unser Bruder. Ja, unser Bruder. Ihm ist das Niederschreiben anvertraut. Er ist mit uns verbunden.

Wir sind wie zwölf Perlen an einer Kette aufgereiht. Jeder von uns hat dieselbe Grundfarbe, doch jeder gibt seine eigene erworbene Farbe[2] hinzu. So entsteht das Farbspektrum, welches die Worte widerspiegeln, die er – unser schreibender Bruder – niederschreibt. Wir sind nicht die Erzeuger des Wortes, wenngleich unsere Farben mitschwingen.

ER, der Ewige, der Liebende, der Gesalbte, vor dem wir uns verneigen in Ehrfurcht, dem wir dienen in Liebe und der uns hält und stützt, ist das Ewige Wort selbst. ER ist der Brunnen, in dem das Wasser des Ewigen Lebens aufbewahrt ist; der Brunnen, der aus Liebe zu aller Schöpfung ständig überläuft. Wir dürfen dieses Wasser auffangen und es weitergeben an die Dürstenden in allen Ebenen, auf denen wir sind.

Wir nennen unsere Namen nicht (bis auf drei Ausnahmen), denn es würde euch nur verwirren. Auch der Schreiber als Mensch kennt nur wenige von uns mit Namen, doch sein Geist kennt uns alle. Er kennt die, die nahe bei ihm sind. Sechs von uns sind immer um ihn. Es ist wie auf Erden. Auch ihr kennt die Namen eurer Familienmitglieder[3] nur vom engsten Kreis. Kennt ihr die Namen eurer Urgroßeltern, eurer Onkel und Tanten, eurer Cousinen und Cousins? Einige werdet ihr kennen, an andere werdet ihr euch erinnern, wenn ihr von ihnen hört.

JESUS CHRISTUS, dem Liebesohn, durch dessen Antlitz wir den VATER erkennen dürfen, dienen wir. Vor IHM verneigen wir uns. Vor IHM verneigen sich alle Scharen der Himmel. ER ist es, der die Brücke gebaut hat über den Abgrund, der unsere Welten trennte. Folgt IHM nach über diese Brücke und ihr werdet verstehen, wer ER ist!

Zur Brücke führen viele Wege, wer will sie zählen. Über die Brücke selbst kann nur der gehen, der IHN als den ERLÖSER von alters her anerkennt! ER ist die Brücke. ER ist der Weg über diese Brücke. Doch zu IHM führen viele Wege.

Wisst, dass die Wort-Wege nicht nur von oben nach unten fließen. Sie fließen auch von unten nach oben. Ihr nennt es Gebet. Ja, indem ihr betet, indem ihr euch hingebt, fließt das Wort des Menschen hoch zu IHM. Von IHM fließt die Gnade zum Betenden. So sind die Wege in sich gestaltet wie eine Helix.

So sind die Welten verbunden. Von unten nach oben wächst zusammen, was einst zersplittert war. Von oben nach unten wird der Geist in das Zusammengefügte eingegossen. So wächst zusammen ein neuer Mensch. Der Erdenmensch ist der Ausgangspunkt dieses neuen Menschen. Noch ist dieser auf der Erde nicht zu sehen. Manche ahnen ihn, den neuen Menschen. Doch je mehr Erdenmenschen, Wesen in den Schattenebenen, sich der Wort-Gabe öffnen, desto intensiver ist das Wachstum dieses Menschen, wie er gedacht ist von Anfang an.

Streitet nicht um Worthülsen. Erkennt, dass in jeder Verpackung ein Inhalt ist. Dieser Inhalt ist wertvoll. Noch verpacken die Erdenmenschen manchmal Unbedeutendes in glanzvolle Verpackungen. Wir verpacken das Wertvolle, die Gnade des Herrn, in einfache Worthülsen. Streitet also nicht um Worthülsen, sondern packt sie aus und lasst euch vom Inhalt überraschen. „Manche ernten, ohne scheinbar zu säen! Sie ernten die Gnade unseres Herrn!“ Amen.

„Die Liebe spricht“, so sagt ihr! „Die Liebe ist“, manchmal! Die Liebe bedeutet Leben. Ja, Liebe und Leben sind eins. Die Liebe formt das Leben aus der Einheit des Seins. ER, der Ewige, der Eine, der Schöpfer aller Schöpfung, der Priester am Schöpfungsaltar, der als Gott Seine Schöpfung umsorgt und zur Reife bringt, um sie dann als Vater wieder in Seine Arme zu schließen, ER ist die Liebe!

Spürt ihr das Feuer, welches eure Zellen durchdringt, wenn ihr verliebt seid, wenn ihr liebt? Es ist das Ur-Feuer des Lebens. Es ist der Hauch der Gottheit, es ist das „Es Werde“ des Lebens. Feuer, das Wesen des Heiligen Geistes, der aus dem Innersten der Gottheit alle Schöpfung durchdringt. Ja, aus dem alle Schöpfung besteht. ER sagte als Menschensohn: „Feuer möge auf die Erde fallen und ich will, dass sie brennt!“ Ja, ER will, dass diese Erde durchdrungen ist vom Liebefeuer des Heiligen Geistes, ihre Bewohner durchdrungen sind von diesem Liebefeuer. So wie oben, so unten, so wie innen, so außen.

Der Erste dieser Wortübermittlung brennt im Feuer des Heiligen Geistes, und von Stufe zu Stufe wird dieses Feuer angepasst, damit der Unterste auf dieser Stufe – der Schreiber – nicht verglüht. Glaubt: „Würde das Feuer des Heiligen Geistes in Seiner ganzen Kraft und Stärke dich durchleuchten, du hättest Schwierigkeiten, in deinem Erdenkörper zu verbleiben!“

Gnade ist es, das Feuer des Heiligen Geistes zu erleben und nochmals Gnade ist es, es in einer dosierten Form zu erfahren, damit es durch euch erfasst werden kann. Je näher ihr IHM kommt, desto mehr werdet ihr befähigt, dieses Feuer zu ertragen. Stufe um Stufe durchwandert euer Geist die Sphären der Schöpfung, um reif zu werden. Gelobt und gepriesen sei der Herr, unser Gott! Amen.

    

S. 4

Sucht die Erfüllung nicht im Außen. Sucht zuerst in euch. Wenn in euch das Feuer sich entzündet, wird es im Außen als Gnade sichtbar werden. Sichtbar für den, der hungert nach dem Wort Gottes. Für diesen wird das Wort zum Brot des Lebens. Lebt in dieser Welt als Bewohner dieser Erde, doch wisst, dass ihr nicht nur hier zu Hause seid. Ihr seid auf vielen Schöpfungsebenen zuhause. Euer Geist ist nicht von dieser Welt, doch er dient auch in dieser Welt, wenn in ihm das Feuer des Heiligen Geistes zu brennen beginnt. Im Außen sollt ihr euch nicht in den Vordergrund stellen, außer euer Auftrag erfordert dies. Ihr sollt dienen, sollt den Mut haben zum Dienst. „Wer unter euch der Größte sein will, der sei der Diener aller!“ Ihr kennt dieses Wort. Handelt ihr danach?

Ich, Eli Ham[4], leere über euch den Inhalt des Liebekelches aus. Fangt den Inhalt auf mit dem Becher der Geduld. Manche von euch säen, ohne zu ernten! Versteht ihr. Für die Reife bedarf es der Geduld. Messt diese nicht mit den Maßstäben der Zeit. Unsere „Zeit“ ist nicht die Zeit der Erde. Unsere „Zeit“ misst nicht mit den Maßstäben einer Welt. Glaubt mir, vieles, was ihr erntet, haben Generationen vor euch gesät.

Doch urteilt nicht vorschnell. Ihr wusstet, was ihr ernten werdet. Nicht der Mensch wusste es, sondern der Geist wusste es und in seinen Seelenhüllen zeichnete es sich ab. Zu Unrecht erntet keiner. Manchmal ist die Ernte scheinbar hart, schwer, ungerecht. Doch diese Ernte ist eingebettet in die Gnade Gottes, damit das Samenkorn reif wird. Urteilt nicht! Das äußere Bild kann täuschen. Jeder achte darauf, dass er kein Unrecht sät! Denn, wenn du auch nicht in dieser Welt erntest, du erntest auf dem Weg zu deiner Vollreife.

Als unser HERR und ERLÖSER zum ersten Mal unseren Bruder direkt ansprach, war dieser tief bewegt. Direkt angesprochen zu werden ist Gnade und auch Auftrag zugleich.

Inneres Bild:

Immer dann, wenn unser HERR und ERLÖSER einen direkt anspricht, gruppieren sich die restlichen elf in einem Kreis um IHN. ER spricht direkt einen an und doch hören, fühlen und erfahren alle gleichzeitig diese Ansprache. So verbinden sich die zwölf Ebenen zu einer, wenn ER spricht.

Die Liebe spricht, so wurde unser Bruder beauftragt, diese direkte Ansprache zu überschreiben. Wir alle wurden beauftragt die Liebe an die erste Stelle der jeweiligen Niederschrift zu setzen, wenn wir angesprochen werden und es unserem Menschenbruder übermitteln. So schöpfen wir aus der Liebe. Dieser Menschenbruder schreibt als Erdbewohner nieder, was im Menschen, in der Erde, verankert wird. Es sind Samenkörner für die gesamte Erde. Aus ihr wachsen die Blumen, die Gräser, ja alles Grüne, wenn er, der Erdenbruder, längst nicht mehr hier wohnt. Seine Aufgabe ist es zu säen, nicht zu ernten.

Wenn ER, der Eine, uns alle anspricht, dann schöpfen wir aus der uns geschenkten Liebe und vermitteln sie weiter an alle, die uns zuhören. Nicht wir stehen im Vordergrund. ER steht im Vordergrund und Sein Ewiges Wort. Lob und Preis sei IHM!

Unserem Erdenbruder sind immer Geschwister aus unserer Gruppe nahe. Glaubt uns, dies ist bei allen Menschen so! Ihr seid umgeben von Geschwistern aus allen Ebenen, in denen euer Geist bereits bewusst zu Hause ist. In manche Ebenen wird euer Geist, euer Höheres Selbst, oder wie ihr es auch immer nennen wollt, also euer wahrer Geistfunke aus IHM, erst hineingeboren. Behutsam werden alle die in diese Ebenen eingeführt, die diese Ebenen längst vergessen hatten. Ihr Bewusstsein war und ist noch abgedeckt, zu ihrem Wohl. Behutsam führt ER Seine Schöpfung zur Reife. Behutsam führt ER uns alle zur Vollendung! Lob und Preis sei IHM.

Wo immer ihr also auf dieser Erde einem Menschen begegnet, bedenkt, dass er euch nie alleine gegenüber tritt. Doch nicht nur aus lichten Ebenen begleiten euch Geschwister. Nein auch Wesen aus dem Widerstand sind um euch. Sie fordern euch heraus. Doch auch sie dienen IHM, wenngleich sie es noch nicht wissen wollen. Sie haben das „Es ist vollbracht“ noch nicht in ihrem Innersten erfahren. Nicht, weil ER es ihnen nicht schenkt, sondern weil sie sich noch verweigern. Doch auch hier urteilt nicht! Viele Wege führen zur Brücke, zu IHM! Urteilt nicht, sondern liebt!

 

Die Liebe ist die Lebenskraft, das Feuer, welches allen Widerstand zerschmilzt. Wenn ihr also mit Liebe euren Mitmenschen begegnet, auch denen, die euch scheinbar nicht lieben, dann vollbringt ihr eine wertvolle Tat. Sagte ER nicht: „Folgt Mir nach, indem ihr tut, was ICH euch gezeigt habe: Liebt Gott über alles und euren Nächsten wie euch selbst!“

Ihr, wir, sind in Gott und dessen Geist ist in uns! Versteht ihr wirklich, was dies für jeden Einzelnen von uns bedeutet? Wir sind Teil Seiner Liebe, Kinder der Schöpfung, herausgestellt, um zu wachsen. Sein Geist in uns, der Lichtfunke des Lebens, befähigt uns dazu. Welches Gewand wir auch tragen, welche Ebene wir auch durchwandern, es ist Seine Schöpfung. Wer kann diese ausmessen, außer IHM? Wer kennt die einzelnen Bausteine, außer IHM?

Wer kennt die Herzen Seiner Kinder besser als ER? Kennst du, Schwester, Bruder, Tochter, Sohn, Vater, Mutter, dein Herz? Kennst du es wirklich? Ich spreche nicht vom biologischen Herzen. Doch auch dieses kennen die Menschen noch nicht wirklich. Ich, Uriel[5], spreche vom geistigen Herzen. Vom Ankerpunkt des Lebens in dir. Kennst du dein Herz? Kennst du dich?

    

S. 6

Nein, mein Freund, meine Freundin, es dreht sich nicht um dich, das Universum des Lebens. Du drehst dich mit ihm um IHN, den Mittelpunkt des Seins. Wer will es fassen, ohne sich selbst erfassen zu lassen?

Worte und Bilder vermögen die Wirklichkeit nur unzureichend auszudrücken. Was für den Bruder, die Schwester in eurer Erdenwelt oft unverständlich ist, ist für den, der auf der nächsten, übernächsten Stufe der Leiter steht, erworbenes Wissen. Die Helix ist der Weg. Die Helix, die wie eine Spirale geformt ist. Die Helix, die wie eine Treppe nach oben strebt.

Auf jeder Stufe dieser Treppe, auf jeder neuen Bewusstseinsebene, formt sich neue Erkenntnis. Doch mit jeder Stufe, die erklommen wird, wächst auch das Bewusstsein, dass der Dienst die grundlegende Aufgabe ist. Versteht ihr, was das Wort Dienst wirklich bedeutet? Es bedeutet nicht, zu dienern. Es bedeutet, einem anderen zu neuer Erkenntnis zu verhelfen. Einer trage mit an der Last des anderen. ER trägt unser aller Last.

Wir sprachen von den zwölf. Zwölf Stämme Israels, zwölf Apostel. Diese Zahl hat eine tiefe Bedeutung. Diese Zahl bedeutet die Vollendung eines Entwicklungsschrittes. Zwölf Schritte nach oben, nach innen, und Helfer stehen auf allen Ebenen bereit.

„Das Licht ins Licht zu tragen ist unnütz", sagte ER einst zum Schreiber. „Trage das Licht in die Dunkelheit der Erkenntnis, damit es dort heller wird!“ Versteht ihr? Jeder, der helfen darf, geht zurück auf die Entwicklungsstufe seiner Geschwister und hebt sie nach und nach auf seine Stufe. Immer nur eine Stufe. Doch glaubt mir, dies reicht. Nur ganz starke Geister gehen bis tief in die Dunkelheit, in die Welt der Sonderungen, ihr nennt diese Sünde. Sie bringen dorthin das Licht und das Wort. Doch sie gehen nie alleine. Die Gruppe ist immer dabei, um zu helfen. Dies ist der Dienst, von dem ich spreche. Gelobt und gepriesen sei der Herr. Amen, Amen, Amen.

 

Die Arbeit in Seinem Weinberg ist Freude, ist Erfüllung. Die Arbeit in Seinem Weinberg, in dem wir die Arbeiter sind, jedoch auch die Trauben, die geerntet werden, bedeutet Glück. Glückselig sind die, die im Weinberg des Herrn dienen dürfen. Mirjam[6] spricht zu euch. Schwester bin ich, Mutter, Tochter, Freundin. Ich spreche zu euch als Dienerin des Herrn. Mein Dienst ist es, euch das Wort zu bringen, das ER in mich gelegt hat und legt. Vom Reich Gottes darf ich künden; vom Reich der Seligen. Ich erkannte mich nicht, da leuchtet mir Sein Licht, und siehe, ich erkannte mich. Wer je in Seine Augen sah, wird sich immer erinnern. Wohin Er mich auch sendet, ich bin in Seinem Blickfeld.

Sein Bild hat sich in mein Seelenkleid eingebrannt. So erkennen alle auf meiner Ebene, dass ich IHM diene. Nur auf dieser Erde und den direkt angrenzenden Schattenbereichen ist dieses Bild noch nicht sichtbar. Noch viel zu sehr hängen die meisten Menschen gebannt an den Bildern dieser Welt. Sie verstehen noch nicht, dass auch diese Welt eine Vorübergehende ist. Auch diese Welt ist nur eine Welle im Ozean der Entwicklung. Was gestern war, es ist heute bereits vorbei und morgen vergessen. Was bleibt, ist die Erinnerung, ist die erworbene Erkenntnis. So viele von euch leiden an dieser Welt. Ändert sie, verändert sie! Ihr könnt es! Wir helfen euch gerne dabei.

Und es geschieht bereits, dass sich die Erinnerung einstellt und die Erkenntnis, dass diese Welt eine Vorübergehende ist. Immer mehr Menschen erwachen und erkennen, dass sie geschlafen haben. Sie werden sich ihrer „Geistigkeit“ bewusst. Wenn sie teilweise auch noch gefangen sind in alten Vorstellungen, so erahnen sie, dass sie geliebt sind. Und sie erkennen immer mehr, dass die Liebe siegt. Ja, dass die Liebe bereits gesiegt hat und die seelische Dunkelheit ihrem Ende entgegengeht.

Liebt euch, so wie der Ewige uns liebt. Liebt und versteht; versteht und vergebt, euren Nächsten und euch selbst. Unser Herr wurde Mensch, damit der Mensch heimkehren kann. Versteht, dass vor der Heimkehr die Umkehr steht. Wer in eine falsche Richtung gelaufen ist, der muss sich umdrehen und zurückgehen. Wahrlich, der Weg ist bekannt. Jeder kennt den Weg. Viele erinnern sich noch nicht, aber immer mehr erinnern sich. Es ist der Weg der Liebe, der zur Brücke führt, wo ER wartet. Gelobt und gepriesen ist der Ewige, der Eine, der Herr und Vater. Amen, Amen, Amen.

Wir, die Elf um den schreibenden Bruder, durften euch einen Weg zeigen. So sucht nach eurem Weg. Mögen die Wege sich auch sichtbar anders gestalten, so wisst: „Ihr seid nie alleine auf eurem Weg. Geschwister aus vielen Schöpfungsebenen kümmern sich um euch! Sie sind da! Sie sind da, weil ER da ist. Denn wo ER ist, ist Sein Reich. Das Reich Gottes ist da, wo die Liebe ist, und wo die Liebe ist, ist ER! Alles strebt IHM zu, will heimkehren. Auch die, die jetzt noch im Widerstand gefangen sind!“

So danken wir IHM, dass wir die Worte formen durften, und wir danken euch, die ihr diese Worte lest! Gelobt und gepriesen sei der Herr, unser Gott. Amen, Amen, Amen.


[1] Gruppe = Zusammenschluss zur Erfüllung einer Aufgabe.

[2] Wie mir bedeutet wurde, hat jede Aufgabe eine eigene Farbe.

[3] Auch im Geist gibt es Familien. Jeder gehört einer Familie an.

[4] Eli Ham = ich bin aus der göttlichen Wahrheit.

[5] Uriel – Licht aus dem Urlicht, Träger des Urlichtes.

[6] Mirjam – die Bitternis der Zeit kennen und tragen. Die von Gott geliebte.

MM

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S. 2


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