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MM_260612-25 Die Liebe spricht..._15 S.

MM  2026

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12.-25.06.26

MM_260612-25 _Die Liebe spricht :: Die Sprache der Liebe Teil 1 - 3 ... _ 15 S.

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Die Liebe spricht ::

 

Niedergeschrieben vom 12.-25.06.2026

 

 

 Vorwort

Diese Worte gab der Herr in einzelnen Abschnitten. Mit einer Schwester durfte ich mich während dieser Zeit austauschen - also einen Dialog führen. Dabei schildert sie mir, wie sie diese Worte aufnahm, annahm und verstand. Dies war mir eine sehr wertvolle Hilfe. Es wurde noch deutlicher, als es bisher schon war, dass wir zusammen stärker sind. Keiner von uns geht seinen Weg alleine, auch wenn es im Äußeren so aussehen sollte. Wir dürfen alle zusammenwirken, dürfen wachsen, dürfen IHM entgegenwachsen. ER gibt uns die Nahrung für dieses Wachstum. Dieser Schwester danke ich von ganzem Herzen!

Die gesamte Niederschrift umfasst 15 Seiten im .doc-Format. Sie werden euch in drei Teilen, jeweils an einem Sonntag in den nächsten Wochen zugesandt. Jeder von euch kann diese Worte aufnehmen, ohne überfrachtet zu sein. Der gute Herr, unser Gott und ewiger Vater, segne euch, behüte euch und schenke euch Frieden. MM

 ::  Die Sprache der Liebe  ::

 

  Teil 1  

 

Der Mensch spürt es nicht, doch im innersten Sein entsteht ein Feuersee. Ein Feuersee des Heiligen Geistes, der ausgegossen wird über alle Wesenheiten, Menschen, Wesen. Ein Geist, der ausgegossen wird über alle Welt, über alle Natur, über alle Schöpfung.

Der Mensch spürt es noch nicht, doch in seinem innersten Sein ist Feuer, ist Licht, ist Mein Geist! Im Menschen wird zusammengefügt das Feuer und das Wasser, wird zusammengefügt der Geist und die Materie. Die Materie wird im Feuer geläutert und wird Lichtmaterie. Diese Lichtmaterie ist die nächste Stufe auf dem Weg der Entwicklung materieller Schöpfung. Der Mensch ist Teil dieser Schöpfung. In ihm wird eine Stimme ertönen, diese Stimme wird nicht mehr zu überhören sein. Sie wird aus der Stille heraus so zu hören sein, dass alle Stimmen der Welt nur noch Hintergrundgeräusche sind. Dies sagt Euch der Ewige, und ich, Sein Engel mit der Waage, überbringe diese Worte. Die Waage wiegt und ER ist es, der mir die Waage in die Hand gegeben hat, um zu wiegen. Doch ich wiege euch mit Seiner Liebe! Ich wiege Euch mit Seiner Gerechtigkeit! Ich wiege euch mit Seiner Barmherzigkeit. Ich wiege, wenn Er mir befiehlt zu wiegen; dich zu wiegen, Mensch, zu wiegen die Menschheit.

Zusammen mit mir berührt das Schwert des Willens jede einzelne Zelle. Der Wille des Ewigen schenkte Euch Leben. Und so werdet ihr gewogen und mit dem Willen Gottes berührt. Dies ist seit Anbeginn der Zeit so. Doch nun öffnet sich ein Tor und durch dieses Tor – es war immer da, doch ihr habt es nicht gesehen – tritt ER ein, sichtbar in Seiner Heiligkeit der Liebe. ER ist die Liebe! ER ist der LIEBESOHN, das sichtbar liebende Antlitz der Ewigen GOTTHEIT. JESUS CHRISTUS IMANUEL ist der EWIGE NAME dieser LIEBE.

Bild: Während diese Worte gesprochen wurden, sah ich zwei Gestalten in einem Feuerkreis stehen. Ich sah sie nicht mit meinen Augen, auch nicht mit den Augen der Seele und doch sah ich. Ich, der ich beauftragt bin, diese Worte zu schreiben. Mir wurde gesagt, dass ich „die Sprache der Liebe“ niederschreiben soll. Mein Innerstes wurde geöffnet. Wie dies geschah, weiß ich nicht und ich weiß auch nicht, wo ich war, als ich dies „empfand“[1]. Doch es war wirklich, wie es wirklich ist zu schreiben. Mir wurde eine Schale gegeben und in dieser Schale war etwas, das wie eine glühende Kohle aussah. Als ich sie berührte, war sie glühend, lichtvoll, doch nicht heiß. Ich wurde aufgefordert, diese Kohle zu essen.

[1] Mir wurde gesagt, hätte ich dies alles in meinem Menschsein empfunden, körperliche Reaktionen hätten ein Schreiben verhindert.

 

Die Sprache der Liebe ist klar, rein und kostbar.

Verunreinigt sie nicht, indem ihr sie verniedlicht. Macht sie nicht süß, denn dann verdirbt sie! Macht sie nicht zu einem Kunstwerk, denn dann kommen Räuber, um sie euch zu stehlen. Macht sie nicht zu einem künstlichen Gebilde. Die Sprache der Liebe ist klar, rein und kostbar.

Es ist Meine Sprache. ICH bin es, der zu euch spricht. Während ihr diese Worte lest, werden sie sich in euch so entfalten, dass jeder Einzelne von euch sie verstehen kann. Jeder Einzelne von euch wird sie in seiner Art hören, wird Mich in seiner Art hören. Die Worte werden wie Tänzer vor seinen inneren Augen sein, und sie werden ihn den Tanz des Lebens lehren. ICH werde euch den Tanz des Lebens lehren, damit ihr auf der Hochzeit tanzen könnt. Ihr erinnert euch der Worte, die euch über die Hochzeit zu Kanaan übermittelt wurden? Dort wurde getanzt. ICH habe mitgetanzt, denn das Leben ist ein Tanz.

Kreise um Kreise durchtanzt ihr, ohne dass ihr es wisst. Es sind die Schöpfungskreise, die bei eurer Geburt um euch gelegt werden. Die Engel der Geburt legen diese Kreise um jede Seele. Sie legen sie um das werdende Kind. Sie erweitern sie so lange, solange das Kind heranreift. Dann, hört und versteht, liegt es am Menschen, den Tanz zu beginnen. Jeder dieser Kreise ist Schutz und Erweiterung zugleich. In jeder Zelle des Leibes, in jeder Falte der Seele, ja im Geist selbst, ist das Feuer, welches durch diesen Tanz entsteht. Der Geist aus Mir vereinigt sich im Menschen mit dem Geist der Schöpfung, der auch aus Mir ist. ICH bin die Brücke! Die Brücke des Lebens. Die Brücke der Liebe heißt Leben.

ICH bin Geist und im Geist sollt ihr zu Mir kommen. Doch versteht, auch das, was ihr als biologisches Kleid tragt, als Umhüllung, als Leib, jede Zelle davon ist Geist. Das, was euch umgibt, die Tierwelt, die Pflanzenwelt, die Welt der Minerale ist Geist. Gefallener, gerichteter Geist, der aufgerichtet wird durch die Liebe.

Meine Arbeiter sind im Weinberg unterwegs. Der Weinberg ist Meine Schöpfung, so spricht die GOTTHEIT und tritt euch als LIEBESOHN entgegen. Als Bruder neige ICH Mich dir zu, als VATER nehme ICH dich in Meine Arme. ICH umschließe dich mit Meinen Armen und schließe somit einen Kreis, in dem wir beide uns ganz nahe sind. So nahe, dass im Äußeren nur Einer zu sehen ist. Das Große umfängt das Kleine, gibt ihm Kraft, Stärke und Schutz. Und doch darf das Kleine im Großen wirken. Wie in Mir, so auch in dir, Mein Geschöpf, Mein Kind.

    

S. 3

Glaubst du Mir, der du diese Worte liest, dass dies so ist? Glaubst du Mir und vertraust du Mir, dass dies so ist? Wenn du Mir glaubst und Mir vertraust, wirst du die Sprache der Liebe verstehen und sie selbst sprechen lernen. Die Sprache der Liebe ist klar, deutlich und wahr!

ICH werde dir, dir und dir, euch allen diese Sprache lehren. ICH werde euch Worte in Erinnerung rufen, die ICH einst als Menschensohn sprach. Als Mensch sprach ICH zum Menschen. Als Mensch sollt ihr zum Menschen sprechen. Doch beginnen sollt ihr mit dem Zuhören. Nur wenn ihr zuhört, könnt ihr die richtige Antwort gegeben. Hört Mir zu und euren Mitmenschen. Hört Mir zu und versteht, hört euren Geschwistern zu und zeigt Mitgefühl. Euer Mitgefühl sei klar, so klar wie die Sprache der Liebe. Seid klar in eurem Mitempfinden, nicht süßlich, nicht falsch.

Jedem Menschen, der zu Mir kommt, dem höre ICH zu. ICH achte nicht auf seine Kleidung, auf sein Erscheinen, auf seine Bildung. ICH höre ihm zu, höre, was er auf dem Herzen hat. So handelt auch ihr. Handelt auch ihr so, wie ICH an euch handle. ICH nähere Mich in der LIEBE, nicht in der Weisheit. Wer diese Worte liest, der liest Worte der Liebe. Zu dieser Herde spreche ICH Worte der Liebe.

 

Viele Wege führen zu Mir. Wege der Gerechtigkeit, Wege der Weisheit, Wege der Ernsthaftigkeit, der Geduld. Ja, manchmal führen diese Wege durch die Höllen und Vorhöllen. Doch sie führen am Ende zu Mir. Dann empfange ICH die Ankommenden in der Art des Weges, den sie gegangen sind. Dann höre ICH ihnen zu, wenn sie von ihrem Weg erzählen. Während sie erzählen, zeigen ihnen Meine Arbeiter die Bilder dieser Wege nochmals. Und ICH zeige ihnen, wo ICH mit ihnen gegangen bin. Ja, sogar durch die Höllen und Vorhöllen bin ICH mit ihnen gegangen. Sehr oft habe ICH sie getragen. Sie haben Mich nicht gesehen, denn sie haben übersehen, dass ICH ihm Kleid eines Bruders mit ihnen ging. So viele von euch übersehen Mich, weil ICH im Kleid eines Bruders, einer Schwester mit euch gehe.

Sagte ICH nicht, dass ICH euch im Bruder, in der Schwester entgegenkomme? Oft auf dieser Welt auch im Kleid des Schmerzes, des Leides. Ja, oft auch im Kleid des scheinbar Unreinen, des Sünders? Hört und versteht: „Ich bin nicht der Bruder, die Schwester, ICH bin der Geist in ihrer Mitte, in ihrem innersten Sein, wie ICH auch der Geist, das Leben, die lebendige Liebe in euch bin! Und durch euch will ICH Mich ausdrücken, Mich der Welt zeigen. Durch euch soll die Welt Mich erkennen.“

ICH weiß, es ist nicht leicht für dich, dies zu verstehen. Das Kleid des Menschen ist noch gebunden, gerichtet in der Liebe. Der Geist des Menschen ist frei. Der Geist des Menschen, nicht sein Intellekt. So fordere ICH immer wieder auf, in die Stille zu gehen. In die Stille, in der ihr euch selbst vergesst. In der der Geist jedoch wach ist, aufnahmebereit für Mein Dasein. ICH muss nicht erst kommen, ICH bin da.

Zu Nikodemus sagte ICH: „Wenn der Mensch nicht von neuem geboren wird, kann er nicht in das Reich Gottes kommen!“ Nikodemus verstand den Sinn der Worte nur unzureichend. Viele von euch verstehen ihn gar nicht. Nikodemus sagte: „Muss ich denn wieder in die Gebärmutter meiner Mutter eintreten?“ Ihr kennt Meine Antwort: „Der Mensch muss im Geist neugeboren werden!“ Am Fest, welches ihr Pfingsten nennt, kam das Feuer des Geistes, Mein Geist, und durchleuchtete die Schar Meiner Jüngerinnen und Jünger. Pfingsten ist immer, wenn ein Geschöpf zu Mir kommt und ICH es mit Feuer taufe. „Siehe, ein Kind Gottes ist wiedergeboren“ hallt es dann durch alle Schöpfungsräume.

Die Wege auf dieser Erde sind schwer und verschlungen. ICH bin sie gegangen, damit ihr Mir nachfolgen könnt. Folgt ihr Mir nach? Der Mir nachfolgt, der handelt wie ICH. ICH weiß um die Schwere der Aufgabe. Versuche es, Mein Kind, und Meine Engel werden dich umsorgen, dich begleiten. Wo sie sind, bin auch ICH. Wo ICH bin, ist das Reich Gottes. Es ist da, für euch noch nicht sichtbar, im Entstehen.

Dem Schreiber sagte ICH vor vielen, vielen Erdenjahren: „Überfordere deine Mitmenschen nicht!“ Ich sagte ihm auch, dass auch er sich nicht überfordern soll. Alles hat seine Zeit, von Mir euch gegeben, damit ihr in Geduld reifen könnt. Erst wenn der Apfel reif ist, schmeckt er. Ein grüner Apfel verdirbt den Magen. So ist es auch mit der Weitergabe Meiner Worte. Gebt immer nur so viel, dass die Geschwister es essen und verdauen können. Ihr müsst niemandem Mein Wort aufzwingen. Jeder von euch darf frei entscheiden, was er annehmen kann und will. Meine Geduld ist ewig! Versteht ihr? Zeit ist für euch gegeben, ICH bin die Ewige Gegenwart!

Wenn ihr zu einem Fest geladen seid, dann bringt ein Geschenk mit. Bringt Mich mit. Mich in euch. Handelt so, wie ICH auf der Hochzeit zu Kanaan gehandelt habe. Esst und trinkt mit euren Freuden, euren Bekannten. Tanzt mit ihnen und glaubt nur, ICH werde das Meine hinzutun.

Durch euch soll Freude zu den Menschen kommen, denn Mein Wort ist Freude. Freut euch, denn ihr seid alle entbunden von den Ketten des Falls. Entkettet habe ICH euch. Kettet euch nicht wieder an, an Vorstellungen, an Dogmen, an äußere Scheinwichtigkeiten. Gebt den Kaisern, was ihnen gehört, aber gebt Mir, was Mir gehört.

Gebt Mir euer Herz, das Haus Meines Geistes. Hört und versteht. Hört und geht. Tanzt und freut euch, denn ihr seid frei. So segne ICH euch und versichere euch: „ICH bin da im Wasser und im Feuer! Lasst euch taufen durch Mich.“ Amen, Amen, Amen.

 ::  Die Sprache der Liebe  ::

 

  Teil 2  

 

ICH will keine unterwürfigen Kinder!

 

Ihr müsst euch nicht fürchten. Wer Mich fürchtet, wie will dieser Mich lieben? Wenn die Liebe zu Mir aus Furcht geboren ist, dann ist sie nicht rein, nicht klar, nicht machtvoll. ICH will keine Unterwürfigkeit. ICH will, dass ihr aufrecht steht.

Alles im Leben, alles, bedarf eines Fundamentes. Dieses Fundament ist Meine Ordnung, die sich in Meinem Willen zeigt. Ist Meine Ordnung ein Fundament der Schöpfung, so drückt Mein Wille aus, wie diese Ordnung zu gestalten ist.

Um die Menschen früherer Zeiten davon abzuhalten, sich gegenseitig zu töten, sprach ICH: „Mein ist die Rache!“ Was haben sie aus diesen Worten gemacht? Sie haben Mich als einen strafenden Gott verkündet, einen eifersüchtigen Gott, der seine Kinder bestraft, wenn sie seinen Anordnungen nicht folgen. Noch viele berufen sich auf diese Worte. Noch viele verstehen diese Worte nicht und berufen sich trotzdem auf sie. „Mein ist die Rache!“ heißt doch, dass ihr keine Rache üben sollt. Damit weise ICH euch darauf hin, aus Liebe, in Liebe. „Urteilt nicht!“ Auch dieses Wort kennt ihr und ICH habe es oft erläutert.

Schau, wenn Du bei einem kranken Menschen seine körperlichen Wunden behandelst, dann deckst du diesen Menschen ja nicht vorher mit einer Decke zu. Tust du dies, wie willst du dann die Wunden sehen, die du behandeln willst? Du musst den ganzen verwundeten Menschen sehen. Du siehst seine Wunden und du behandelst sie. Erst dann deckst du den Menschen mit einer Decke zu, damit er nicht friert. Viele von euch handeln im Umgang mit ihren Mitmenschen anders. Sie decken alles zu, was sie nicht sehen wollen. Sie decken vor allem die Wunden zu, die sie dem anderen Menschen selbst zugefügt haben. Sie schwingen sich auf zu einem Urteil, welches sie lautstark verkünden und sie fühlen sich groß dabei. Kennst du solche Menschen? Bist du einer von ihnen?

Nimm die Kuscheldecke von deiner Seele hinweg und betrachte deine Wunden. Gefällt dir, was du siehst? Manchmal hast du dir diese Wunden selbst zugefügt; manchmal haben sie dir andere zugefügt. Damit sie heilen können, musst du sie zuerst einmal ansehen. Ansehen und annehmen sind die ersten Schritte. Ansehen! Nicht das äußere Ansehen, sondern die innere Betrachtung. Nicht das Urteil vor dem Ansehen. Dann kannst du die Heilsalbe benutzen. Die Heilsalbe ist Meine Liebe. Wenn die Wunden voller Eiter sind, Krusten aus Schmutz sie bedecken, dann ist die Liebe wie ein Skalpell. Dann musst du schneiden. Dann musst du die Kruste wegschneiden, möglicherweise auch krankes Fleisch. Tust du dies nicht, dann eitert die Wunde unter der Heilsalbe weiter. Wie wird ein erfahrener Arzt handeln? Er wird so handeln, wie ICH es beschrieben habe.

Dies tue ICH derzeit mit dir, Mensch; dies tue ICH derzeit mit der Menschheit. ICH hebe die Decke ab, die die Menschheit über sich selbst gebreitet hat. Jetzt werden die Wunden sichtbar, die die Völker sich geschlagen haben. Jetzt werden die Sünden in den Familien sichtbar, die Zuwiderhandlungen gegen das Liebegebot. So viele rufen Meinen Namen. „Herr, Herr, hilf!“ Doch sie bitten um Hilfe, die ihren Vorstellungen entspricht. ICH bin der Ewige Arzt und so helfe ICH in Meiner Art. Vielen sage ICH: „Gehe hin und wasche dich und wenn du sauber bist, dann säubere die Wunden deines Nächsten und dann kommt beide zu Mir!“

    

S. 6

Die Liebe vermeidet nicht, die Sonderungen der Seele anzusprechen. Sie tut dies klar und wahr. Sie zeigt auf, woran es mangelt, doch sie verdammt nicht! Noch nie wurde ein Geschöpf in die Hölle verbannt. ICH BIN DIE LIEBE! Jedes Wesen, welches sich dort noch aufhält, in diesem Bewusstseinszustand, hat sich selbst dort hineinbegeben.

So ist auch für dieses Geschöpf der Weg bereitet, der es aus der Hölle wieder in Meinen Thronraum führt. Auch für dieses Geschöpf ist die Ewige Speise bereitet. Auch für dieses Geschöpf ist ein Platz an Meiner Tafel. Vielleicht kommt so ein verzweifeltes Geschöpf, so eine niedergedrückte Seele, früher mit Mir in Verbindung, als ein selbstherrliches, welches seine Taten als die Norm für alles andere verkündet.

So wenig versteht die Menschheit, viele der geistigen Schöpfungen und Zusammenhänge sind ihr unbekannt. Doch viele Menschen treten so auf, als wüssten sie! Sie bekleiden sich mit Roben und Geschmeide, doch darunter eitern Wunden. Gehen diese Wissenden nur auf breiten, bequemen Wegen, oder gehen sie auch dorthin, wo es für sie unbequem wird?

Meinem Schreiber sagte ICH, oft ist die Welt, in der Menschen leben, wie eine Kloake. In dieser stehen Menschen und rufen nach Hilfe. Wenn du ihnen helfen willst, dann musst du in diese Kloake steigen. Dies bedeutet, dass du schmutzig wirst. Du hilfst also deinem Geschwister aus der Kloake und steigst anschließend selbst aus ihr. Wenn dies geschehen ist, stinkt ihr beide. Also nicht nur der Gerettete stinkt, sondern auch der Retter. Beide bedürfen der Reinigung. „Einer trage mit an der Last des anderen!“

Verstehst du, ihr, was dieses Gleichnis bedeutet? Wer in die Hölle steigt - und glaubt nur, ICH habe Diener, die dies tun - der nimmt teilweise den Gestank der Hölle an. Er tut dies aus Liebe zu Mir und aus Liebe zu dem, der fast tot ist. Hölle sein heißt: „Lebendig tot sein!“ Dieser Diener, der also in die Hölle geht, das Christuslicht im Herzen, der reinigt sich, wenn er die Hölle verlässt. Manchmal geht einer dieser Höllenbewohner mit ihm und dann bedürfen sie beide der Reinigung. Wie in den Bereichen jenseits eurer Sicht, so auch hier auf dieser Erde.

So viele von euch sind sehr schnell in der Beurteilung ihres Nächsten. Sie wissen sehr oft sehr schnell, was richtig und falsch ist. Sie begründen dies oft mit ihrem Wissen! Der wahrhaft Wissende ist still. Der wahrhaft Liebende ist still! Er lässt die Liebe in seinem Herzen sprechen. Er hört Mir zu und handelt dann. Manchmal wie ein barmherziger Samariter, manchmal als Chirurg, der eine Wunde aufschneidet, damit sie gesäubert werden kann. Die Liebe in seinem Herzen sagt ihm, wie er handeln soll.

Das Schwert Meines Willensträger kann schützen oder schneiden. Beides tut er auf Meine Weisung hin. Doch alles geschieht aus Liebe und Barmherzigkeit. Mancher Baum muss beschnitten werden, damit er neue Triebe austreiben kann. Bei mancher Seele bedarf es eines sichtbaren Zeichens, damit sie innehält im bösen Tun.

Ein vielfarbiges Spektrum an Helfern ist auf dieser Erde. In allen Bereichen der Menschheit sind sie. Oft werden sie nicht erkannt, oft wollen sie nicht erkannt werden, damit sie helfen können. So sind auch viele Helfer um die, die Meine Worte niederschreiben. Sie arbeiten in Meinem Dienst, ICH leite und führe sie. ICH bin der, der die Wege bereitet, sie instand hält und, falls erforderlich neu anlegt, damit die Aufgerichteten heimkehren können in ihr wirkliches Sein.

 

Während der Schreiber Meine Wort-Energie niederschreibt, umgeben ihn Mir dienende Geister. Sie legen tiefes Empfinden in die Seele, damit die Worte wirken. ICH bin es, der Meine Diener leitet und führt, und sie führen Meine Weisungen aus. Es ist Meine Kraft, Gewalt und Stärke, die auch sie in sich tragen. Die Macht habe ICH mir vorbehalten. ICH bin der alleine Mächtige!

Doch auch dunkle Gestalten umgeben euch. Manche erkennen, dass sie dienen, obwohl noch großer Widerstand gegen die Liebe in ihnen ist. Sie dienen Mir! Manche glauben, sie würden selbst herrschen und sie müssen Worte hören, die ihre vermeintliche Wahrheit, Herrlichkeit und Besonderheit ins Wanken bringen. Mit jedem Wort, welches einer Meiner Boten auf diese Erde bringt – und ihr alle seid Boten, wenn ihr der Liebe Raum gebt –, wird dieser vermeintliche Machtglaube erschüttert. Immer weniger Seelen, immer weniger Menschen glauben den Machtansprüchen Einzelner. Es mag jetzt auf dieser Erde, in diesen Welten anders scheinen, doch scheinen heißt nicht, dass es so ist.

Mein Wort ist wie ein Fußabdruck in der Energie dieser Erde. Dadurch wird diese Erde erschüttert und mit ihr alle ihre Bewohner. Dies geschieht aus Liebe! Dies geschieht aus Liebe und nicht aus Rache! An wem soll ICH Mich rächen? An Meinen Geschöpfen, an Meinen Kindern?

Wer Mich erkennen will, der muss Mich lieben! Der muss an die Liebe in seinem Herzen glauben. Der muss seinen Nächsten lieben und auch sich selbst. Im Gleichklang der Dreiheit geschieht das Wunder. In der Begegnung liegt der Beginn für ein neues Wirken, für eine neue Zeit.

ICH liebe dich, Mein Geschöpf, welches ICH ins Leben hob. ICH liebe dich, der du Geist aus Mir bist, Teilgeist in einem Schöpfungsgeschehen. ICH liebe dich, Seele, mit all deinen Facetten, all deinem Tun. ICH liebe dich, Mensch, der du deiner Reife zugeführt wirst. Dies geschieht bei allen, denn in allen wirkt Meine Liebe. Sogar in denen, die Mir noch widerstreben im eigenen Machtrausch. Auch sie führe ICH Mir zu. So ist es! So wird es sein!

ICH komme dir aus deiner Zukunft entgegen, als der liebende Gott, der barmherzige Vater, der liebende Bruder. Glaube und vertraue. Du bist im Wachsen begriffen. In dir hat die Liebe Wurzeln geschlagen. Der Baum des Lebens ist am Wachsen. ICH sehe ihn bereits in der Vollendung. Worte des Ewigen Lebens gebe ICH dir. Sei gesegnet!

ICH komme dir entgegen, damit du Mir entgegenkommen kannst!

ICH liebe dich, damit du Mich lieben kannst! Wie, Mein Kind, kann ICH dir die Liebe erklären? Die Liebe ist dynamisch. Sie ist nicht einmal da und dann für immer, statisch, ohne Bewegung. Sie ist in ständigem Wachstum, ist eine Begegnung vom du zum ich und zurück. Diese Liebe ist umfänglich! Ja, sie umfängt alle Schöpfung. Sie umfängt alles Geschaffene, indem sie dieses Geschaffene durchdringt. Die Liebe ist die Substanz, die Urkraft in allem, was ist.

In den Worten »so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn in diese gesandt hat, damit diese gesunde« ist euch ein Hinweis auf diese Liebe gegeben. Die Liebe ist das Wort und dieses Wort ist gesprochen seit Anbeginn der Schöpfung! Dieses Wort ist die Dynamik des Lebens. Das Wort ist nicht trennbar von dem, der es spricht.

So viele von euch sehnen sich nach Erklärungen. Sie fragen, wie ist der Himmel, wo ist der Himmel, wie erreiche ich diesen Himmel? Mein Kind, ICH kam auf diese Erde, damit du Mich bereits hier findest! ICH lasse dich den Weg nicht alleine gehen! ICH gehe mit dir!

 

Verstehst du dies? Kannst du dies begreifen? Kannst du dich davon ergreifen lassen, von der Erkenntnis, dass ICH da bin? Du musst nicht erst in einen Himmel kommen, damit du Mich lieben kannst. Du kannst es bereits hier tun. Und wenn du Mir begegnest, dann bist du im Himmel. Denn, wo die Liebe ist, da ist der Himmel!

So viele Menschen wünschen sich an einen Ort, wo Friede ist! Doch, der Friede kommt durch dich, Mein Kind. Viele von euch wünschen sich einen Gott, der den Frieden herbeizaubert. Der alles hinwegzaubert, was den Frieden stört. Wäre dies so, hätte dieser Gott dann nicht auch dich immer wieder hinwegzaubern müssen, wenn du den Frieden gestört hast? Glaube, deine Tage wären vom Herzaubern und Wegzaubern erfüllt gewesen. Bist du in Frieden mit dir? Lebst du in Frieden mit deinen Nächsten? Was ist für dich Friede?

Schau dich um in deiner Seele. Ja, nicht in deiner Welt, sondern zuerst in deiner Seele. Ist da Liebe, ist da Friede, bin da ICH? Wenn du Mich als Person suchst, dann bin ICH da nicht. Wenn du Mich in einem Bild suchst, dann bin ICH da nicht. Wenn du aber anfängst zu lieben, dann hast du Mich gefunden. ICH bin Liebe! ICH bin kein Bild! ICH bin keine zweite Person in dir! Du bist Mein liebender Ausdruck in dieser Welt.

    

S. 9

Verstehst du wirklich, dass Liebe, Wille, Weisheit dein Leben bestimmen? Liebe, gepaart mit Geduld, Wille und Ordnung im Zusammenspiel, Weisheit und die Anwendung in der Ernsthaftigkeit führen dich in die Fülle. Mein Erbarmen rundet dein Leben! Nicht die Worte runden dein Leben, sondern dein Tun! Nicht dein Sprechen
über Mich bringt Mich dir näher, sondern dein Tun. Nicht Worte machen dich heil, sondern dein Tun. Dein Tun mit der Gewissheit, dass ICH dich dabei leite, führe, erziehe zur Liebe, zu einem liebenden Menschen, der die Ordnung achtet, der nach Meinem Willen handelt und damit weise wird; der in Ernsthaftigkeit seine Mitmenschen als Gotteskinder ansieht und Geduld übt im Leben. Dieser Mensch ist im Mantel der Barmherzigkeit unterwegs.

Nicht die Worte bringen das Heil, sondern die Substanz dieser Worte im täglichen Tun. Du kannst viel über Liebe sprechen; wenn du nicht liebst, sind es leere Worte. Du kannst die höchsten Himmel beschreiben; wenn du ihre Ordnung nicht einhältst, wirst du sie nicht erreichen. Du kannst Mich beschreiben und ein anderer Mensch wird dir von einem anderem Gottesbild erzählen. Es wird ein Streit ausbrechen, denn jeder will recht haben. Doch wenn du liebst, dann geht es nicht um Recht, wenn du liebst, dann geht es um Verstehen. Dann geht es um das Miteinander und nicht um das Gegeneinander.

Viele Menschen dieser Welt halten sich gegenseitig einen Spiegel vor. Doch wer sieht sich selbst im Spiegel des anderen? Wer sieht sich selbst in seinem Spiegel? Wer ist bereit, die Liebe zu leben, die ihn durch die Tiefen einer Nacht führt? Die Liebe, die ihn in die Gefilde von Angst, Not, Pein, Ausgrenzung führt? Die Liebe, die ihn in Kloaken, in Slumgebiete, in Höllen der menschlichen Existenz führt? Bist du bereit, der Liebe dorthin zu folgen? Bist du bereit, Mir dorthin zu folgen? Rufst du Mich bei Meinem Erlösernamen, wenn du im Sumpf versinkst? Rufst du Mich bei Meinem Erlösernamen, wenn du in deinen Wunschträumen lebst? Rufst du Mich bei Meinem Erlösernamen, wenn es dir sehr gut geht?

ICH rufe dich immer bei deinem Namen. Jede Sekunde deines Erdenlebens rufe ICH dich bei deinem Namen. ICH erinnere dich an Deinen Namen. Denn du bist Mein Kind!

 ::  Die Sprache der Liebe  ::

 

  Teil 3  

 

Dein Verstand wird Mich nie begreifen.

Die Sprache der Liebe ist klar und sie beschönigt nicht die Missstände einer Welt. Philosophien, Religionen, Weltanschauungen werden aufgetischt. Sage Mir, Mein Schreiber, bist du schon einmal von Worten satt geworden? Heute Nacht übermittelte dir eine meiner Töchter Worte, die du niedergeschrieben und dann gelöscht hast. Waren sie zu hart für dich, oder vermeintlich für deine Geschwister? ICH will sie hier wiederholen. ICH spreche dich direkt an und alle, für die diese Worte gedacht sind.

Dein Verstand ist nicht das Zentrum deines Menschseins. Und doch verbringst du, verbringen so viele deiner Geschwister die Zeit damit, sich eine schöne Welt auszudenken. Sie übersehen dabei, dass diese Welt erst dann entsteht, wenn das Denken in das Tun übergeht. Du kannst dir schon ausdenken, wie eine Welt aussehen würde, wenn Gerechtigkeit herrschte. Aber, was tust du dafür? Gehst du zu deinen Geschwistern und sagst: "Du hast wenig an Gütern, ich habe viele. Darf ich dir einiges davon abgeben?" Viele erschreckt alleine die Vorstellung davon!

Was nützt ein Bild von Mir an der Wand deines Zimmers, wenn du es nicht im Herzen trägst? Was nützen alle die reich gedeckten Tafeln, wenn nicht alle darum versammelt werden dürfen? Dürfen, weil sie nicht zu einer bestimmten Gemeinschaft gehören, weil sie eine andere Vorstellung von Mir haben, weil sie eine andere Vorstellung vom Leben haben? Den Splitter im Auge deines Bruders, deiner Schwester siehst du; den Balken in deinem Auge, die Blindheit bei dir selbst, die übersiehst du. ICH klage dich nicht an, ICH spreche dich nicht schuldig! ICH zeige dir nur auf, wo es mangelt.

Glaubst du wirklich, ein Bild von Mir könnte dir Meine Wirklichkeit vermitteln? Es kann ein Aufruf sein, auf Mich zu sehen. Doch Meine Wirklichkeit wirst du erst erfahren, wenn Du Meinen Worten folgst. Immer wieder sage ICH und Meine wahren Boten verkünden dies: "ICH begegne dir in deinem Nächsten! ICH bin da in aller Schöpfung, Mein Geist belebt sie und erhält sie! So du also dagegen verstößt, lehnst du dich gegen Mich auf! Was nützen da schöne Worte?"

Dem Schreiber sagte ICH: "Das Licht ins Licht zu tragen, mag schön sein für dich, doch leuchten wird dieses Licht erst, wenn du dich mit Mir in die Dunkelheit der menschlichen Höllen wagst! Dort wird das Licht leuchten und Wärme bringen!"

Es ist unnütz, das Sonnenlicht zur Sonne zurückzusenden. Die Erde bedarf des Sonnenlichtes. Es ist unnütz, einem Menschen, der leidet, der hungert, der dürstet, eine Philosophie, einen religiösen Weg, einen vermeintlichen schnellen Erlösungsweg zu verkünden. Er wird weiter hungern und dürsten, wird weiter im Leid gefangen sein. Teil mit ihm dein Essen, gib ihm zu trinken und stehe ihm bei im Leid. Dies tue ICH! Folge du Mir nach!

ICH höre euch! Ihr alle seid Mir lieb. ICH verurteile euch nicht! Ich zeige euch den Mangel auf. ICH zeige euch den Weg. Schaut auf Mein Leben als Menschensohn und dann folgt Mir. Seid ihr bereit, mit Mir durch die Wüsten der Seelen zu ziehen? Seid ihr bereit, Mich in die Dunkelheit von Leid, Schmerz und Ohnmacht zu begleiten? Seid ihr dazu bereit?

Stören dich, der du dies liest, diese Worte? Dann sind sie gut für dich! Nicht um dich zu verurteilen, ICH wiederhole dies nochmals, sondern dir zu verdeutlichen, warum ICH auf diese Erde kam. Es soll lichter werden. Eure Beziehungen sollen voller Wärme sein.

Ihr könnt dieses Licht und diese Wärme bringen. ICH gebe euch die Kraft, die Stärke dazu. Ja, ICH gebe euch alle Mittel, die ihr braucht, um eine wirkliche Schwester, ein wirklicher Bruder zu werden. Die Dunkelheit ist überall noch in dieser Welt und doch bricht bereits der Morgen an.

Die Liebe ist wie ein scharfes Messer, sie schneidet Faules vom Guten ab. Sie ist wie ein Feuer, sie verbrennt Verbrauchtes. Sie ist wie ein kühlendes Wasser, sie löscht den Brand, der um sich greift. Um eine neue Welt in dir entstehen zu lassen, Mein Zögling, muss deine alte Welt sterben. Deine alte Welt! Erinnert euch der Worte, die ICH Nikodemus sagte. Erinnert euch! Mit der Wiedergeburt beginnt die wirkliche Arbeit. Dann erkennt ihr.

ICH kenne euch! ICH liebe euch! Fürchtet euch nicht! Die Essenz Meiner Worte wird nie vergehen, ihr werdet sie immer im Herzen tragen. ICH bin Mein Wort! Wisse, so du einem Menschen hilfst, hilfst du der ganzen Menschheit. Du hilfst dem Menschen und ICH in dir helfe der Seele, damit sie heil wird! Also geh und vollbringe das Werk!

Leidest du unter der Unvernunft von Menschen?

Mein Zögling - ja Zögling, da ICH dich zu Mir ziehe - verstehst du dich? Verstehst du dich in allen Facetten deines Seins? Nicht nur des Menschseins, sondern auch in allen deinen energetischen Ausprägungen? So du dich noch nicht verstehst in deiner Ganzheit, wie willst du dann deine Geschwister in ihrer Ganzheit verstehen? Wenn du sehr oft deine eigenen Reaktionen, deine eigenen Taten, nicht in ihrer Gänze verstehst, wie willst du dann deine Geschwister verstehen?

Diese Welt ist unvollkommen! Dies wird nie anders sein, denn sie ist eine vorübergehende Welt. Alle Welten sind begrenzt. Dein Erdenleben ist begrenzt. Es ist auf Zeit angelegt. Du wirst auf dieser Erde geboren und du wirst diese Erde wieder verlassen. Die meisten Menschen nennen es Tod. Doch, die Zeit auf dieser Erde ist nur ein Teil des Lebens!

Kommen alle Menschen mit denselben Talenten auf diese Erde? Werden alle Menschen in gleiche, gerechte und ausgeglichene soziale Strukturen hineingeboren? Nein. Das weißt du, das wisst ihr, und doch tut ihr so, als wäre dies so. Ihr beurteilt sehr oft Menschen, ohne sie zu kennen. Ohne zu wissen, woher sie kommen, welchen Weg sie bereits zurückgelegt haben. Ihr beurteilt Menschen nach dem äußeren Schein und kennt doch ihr inneres Sein nicht!

    

S. 12

Ihr beurteilt! Ihr urteilt! Manchmal verurteilt ihr auch! Ihr verurteilt das, was ihr nicht kennt, was euch fremd ist. Ja, manchmal verurteilt ihr, weil ihr Angst habt, das Fremde kennenzulernen.

So viele Menschen gehen durch ihr Leben und setzen ihre eigenen Erfahrungen als die einzig richtigen ins Blickfeld. Sie sagen: So ist es! Kind, ist es wirklich so? Kann es nicht ganz anders sein für den, der eine andere Lebenserfahrung gemacht hat? Kann seine Erfahrung nicht zu einem anderen Ergebnis führen? Sagte ICH nicht, gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist? Versteht ihr diese Worte? Wisst ihr wirklich, was sie bedeuten? Wie viele Kulturen auf dieser Erde gibt es? Wie viele Lebenserfahrungen in dieser Welt gibt es? Kennst du sie alle? Sind es die deinen? Wenn es nicht die deinen sind, woher weißt du dann, ob sie richtig oder falsch sind?

ICH fasste in zwei Geboten die Regeln zusammen, die euch das Prüfen erleichtern. Das erste Gebot ist: "Liebt Gott über alles!" Und das zweite Gebot ist: "Liebt euren Nächsten wie euch selbst!" Der Maßstab, mit dem ihr prüfen könnt, ist die Liebe! Nicht die süßliche Liebe, nicht das Verliebtsein. Nein, die Liebe!

Also liebt! Liebt so, wie ICH euch liebe! ICH habe euch gezeigt, was Liebe ist! Nicht nur mit Meinen Worten, sondern mit Meinen Taten! So segne ICH euch und leite und führe euch. Amen. Amen. Amen.

ICH höre den Ruf einer verzweifelten Seele.

ICH höre den Ruf einer verzweifelten Seele und Meine Antwort kommt zur rechten Zeit. Verzweifle nicht, Mein Kind, dein Vater hört dich, deine Mutter nimmt dich in ihre Arme. Vater und Mutter bin ICH Meinem Kind!

Ja, Vater und Mutter bin ICH Meinem Kind! Verstört dich dies? Du betest "Vater unser" und du tust wohl daran. Doch wisse, im Vater ist die Mutter mit angesprochen. Vater unser im Himmel! Ja, doch dieser Vater, Mein Kind, ist auch Mutter. Dieser Vater ist umfassend, ist nicht begrenzt. Wie sollte ICH begrenzt sein, da ICH doch allumfassend bin.

Diese Sprache, in der der Schreiber schreibt, kennt das männliche und das weibliche Pronomen. So werde ICH in dieser und auch in anderen Sprachen dieser Erde mit dem männlichen Pronomen angesprochen. Doch ICH bin nicht männlich, ICH bin nicht weiblich. ICH BIN! Der Mensch kann dies nicht fassen. ICH bin in Mir nicht Dualität, ICH bin in Mir EINS!

Mein Kind, wenn eine Blume erblüht, sich der Blütenkelch öffnet, fällt Licht in diesen Kelch. Je weiter der Kelch sich öffnet, desto mehr Licht fällt in den Kelch. Die Blume trinkt dieses Licht und dieses Licht erzeugt Leben. So ist es mit Meinem Wort. Je weiter die Seele sich Mir öffnet, desto sichtbarer wird der Geist des Lebens in ihr. Mein Licht bescheint den Geist und dieser lebt. Ist ein Geist offen für Meinen Geist, dann braucht es keine Worte mehr. Dann findet der Austausch direkt statt und das Trennende der Worte ist nicht mehr gegeben. Bis zu diesem Zeitpunkt bedarf es Worte. Worte können verbinden und trennen. Achtet eher auf das Verbindende der Worte, weniger auf das Trennende.

So erreicht Mich der Ruf einer verzweifelten Seele, in welcher Sprache der Mensch auch spricht. Mit welchem Namen er Mich auch ruft, ICH werde ihm antworten. Für alle Zweifler: Alle Heimkehrwege führen zu Mir. Mein Name ist HEILIG. Dieses HEILIG erfährt die Seele, wenn sie sich öffnet und die Worthüllen an Bedeutung verlieren. ICH sagte euch: "Gott ist Geist und ihr sollt IHN im Geiste anbeten!" Der Geist in euch braucht keine menschlichen Worte, um Mich anzubeten. Worte braucht der Mensch, in denen er die Empfindungen seiner Seele ausdrückt!

So bete in deiner Sprache, Mein Kind, und achte auf die Regungen deines Herzens mehr, als auf die äußeren Worte. Bitte Mich in deiner Sprache und ICH werde dir antworten. Im Wort, in der Geste, in der Hilfe, auch durch deine Geschwister.

Du musst Mich nicht in der Ferne suchen, ICH bin dir nahe. Auch wenn du glaubst, du würdest nicht gehört, dein Flehen nicht beachtet, ICH bin da! So sei umarmt mit Meiner Barmherzigkeit. Sei getröstet und glaube nur, dass du geliebt bist. Du bist ein Kind der Ewigkeit!

Vorstellungen und Gleichnis

Stelle dir einen runden Brunnen inmitten einer Landschaft vor. In der Mitte des Brunnens ist eine Stelle, aus der das Wasser aus dem Urgrund in den Brunnen geleitet wird. Dieser Brunnen fasst das Wasser. Doch manchmal kommt so viel Wasser in den Brunnen, dass er es nicht mehr fassen kann. Dann läuft das Wasser, an den dafür vorgesehen Stellen in der Umrandung, hinaus in die den Brunnen umgebende Landschaft.

Im Urgrund ist die Quelle. ICH bin der Urgrund, aus dem die Quelle fließt - die Quelle des ewigen Wortes. Dieses Wort wird aufgefangen durch die jeweils für eine bestimmte Aufgabe verantwortlichen Dienerinnen und Diener in Meiner Kindschöpfung. Mein "Es werde!" ist wie das Wasser im Brunnen. Es fließt über Stufen hinaus in Meine Schöpfung, sodass dort alles Leben von diesem Wort-Wasser ernährt wird.

Selig sind die, die dieses Wasser trinken; sie werden nie mehr Durst leiden! Doch, hört genau zu und versteht, das Wasser entfaltet seine Wirkung am stärksten, wo es geteilt wird. Im Teilen verstärkt sich die Wirkung.

Das Wasser ist Meine Liebe. Überall dort, wo diese Liebe geteilt wird, entfaltet sie ihre stärkste Wirkung! Wer die Liebe für sich behält, der mag sich glücklich fühlen. Doch wer die Liebe teilt, mit seinen Geschwistern, ja mit allem, was in der Schöpfung lebt, der ist selig zu nennen. Selig sind die, die das Liebe-Wasser des Lebens aus dem Brunnen verteilen an ihre Geschwister. Selig sind die, die allem Leben in der Schöpfung dieses Wasser bringen. Selig nenne ICH sie und sie werden teilhaben am Mahl an Meiner Tafel.

Alle Meine Kinder sind wertvoll. Wertvoll auch die Aufgabe, die sie erfüllen. Manche davon bringen das Wort zu ihren Geschwistern, auf vielen Schöpfungsebenen, in viele Schöpfungsbreiche. Es ist ihre Aufgabe. Es ist nicht ihr Wert. Sie sind nicht wertvoller als die, zu denen sie das Wort bringen. Messt nicht nach menschlichen Vorstellungen. Den Wert haben alle Kinder von Mir!

Wenn die Erkenntnis größer wird, wird die Aufgabe größer. Wird die Aufgabe größer, wird die Verantwortung größer. Manche Meiner Diener stehen großen Aufgabenbereichen vor. Sie nennen Mich Heilig und Ewig und preisen Mich. Schließt euch an und ihr werdet eure Aufgabe verstehen. Doch sie rufen Mich auch als ihren Vater; auch darin folgt ihnen.

Endlich

Endlich sind eure Gedanken. Endlich euer Leben auf dieser Erde. Endlichkeit ist Zeichen des Erdenmenschen. Versteht ihr wirklich, was dies bedeutet?

Unendlich ist ein Wort. Unendlichkeit drückt etwas aus, was ihr Erdenmenschen nicht verstehen könnt und nicht verstehen werdet. Tausend Erklärungen und doch nicht einmal Annäherungen. Über einen meiner Wortübermittler sagte ICH, dass eure Wissenschaften sich dem annähern werden, was Unendlichkeit bedeuten könnte. Annähern, jedoch nie erklären. Dieser Begriff versucht, eine Dimension auszudrücken, die den menschlichen Intellekt überfordert. Doch in dir, in der tiefsten Tiefe deines Seins, in der höchsten Höhe deines Seins, in der weitesten Ausdehnung deines Seins, im Empfinden deiner Seele, ist Unendlichkeit! Im Kleinsten und im Größten Meiner Schöpfung ist Unendlichkeit.

Eliham sagte einmal zum Schreiber: "Du bist ein Wassertropfen im Urozean der Gottheit. Ein Wassertropfen. Du hast göttliche Substanz in Dir. Doch nie wirst du der Ozean sein, noch der Urgrund, in den der Ozean eingebettet ist!"

Meine Schöpfung ist für euren Verstand nicht vorstellbar in ihrer Tiefe, Weite, Höhe und Nähe. So erkläre ICH euch - und Meine Boten tun dies ebenso - in Gleichnissen, was Schöpfung ist und wo ihr euren Platz habt. Das Kleinste in der Schöpfung hat seine Wichtigkeit, ebenso wie das Größte. Das Kleinste ist Mir so lieb wie das Größte.

Als Menschensohn sagte ICH: "Liebet eure Feinde!" Versteht ihr, was ICH euch damals sagte? Die Bedeutung dieses Wortes geht weit über eure Erde hinaus. Vermeintliche Feinde sind zeitlich bedingt, sind fallbezogen. Feinde werden zu Freunden werden. Abgefallene Kind kehren an ihren Platz zurück. Alle Feindschaft hat am Heimkehrabend ein Ende. Dies gilt für alle Geschöpfe, für alle Kinder.

    

S. 15

ICH, der Ewig Eine, habe keine Feinde. ICH habe auch keine wirklichen Widersacher. Keiner ist Mir gleich. Alle, die gegen Mich kämpfen, kämpfen gegen ein Gottesbild. Sie kämpfen nicht wirklich gegen Mich. "Wer ist wie Gott?" Ihr kennt diese Worte. Denkt einmal darüber nach und dann betrachtet euer Leben. Urteilt nicht, so sagte und sage ICH. Die einzige Bewertung, die am Ende eures Erdenlebens stehen wird, heißt: "Wo habe ich geliebt und wo habe ich versäumt zu lieben!"

ICH liebe euch! ICH bin die Liebe! ICH bin das Leben! Amen, Amen, Amen. Selig sind die, die die Liebe erfahren und sie teilen mit all ihren Geschwistern, mit aller Schöpfung. Amen, Amen, Amen. Diese nenne ICH Kinder des lebendigen Gottes. Amen. Amen. Amen.

Du und du, du und du, du und du, bist ein Tropfen Blut aus Meinem Herzen. Herzblut bist du!

Noch verstehst du nicht, was dies wirklich bedeutet. Aber stelle dir vor, du wärst der Same eines sehr großen Baumes. Noch bist du ein Keimling, bald wirst du wachsen und wenn du vollendet bist, dann bist du ein Baum, in dessen Ästen Vögel ihre Nester bauen. Deine Krone ist so groß, wie deine Wurzeln sind. Oben und unten haben dieselbe Ausdehnung. Deine Krone wir im Himmel sichtbar sein und deine Wurzeln werden tief in die Erde gehen. Die Heimkehrenden werden Schatten finden unter deinem Blätterkleid. Und wer wird dich gießen? ICH! Meine Boten werden vorbeigehen an dir und sagen: "Siehe, diesen Keimling hat der Herr großgezogen! Gelobt und gepriesen sei der Herr, unser ewiger Gott und Vater." Amen, Amen, Amen.

Noch siehst du dies nicht wirklich, mein Kind, aber einst wirst du sehen. Sagte ICH euch nicht: „Selig sind die, die nicht sehen und doch glauben"? Amen, Amen, Amen. So gehe deinen Weg und fürchte dich nicht, denn ICH bin bei dir und Meine Großen finden Gefallen an dir. Du und du, du und du, du und du! Amen, Amen, Amen.

 


Anmerkung:

Diese Worte gab der Herr in einzelnen Abschnitten. Mit einer Schwester durfte ich mich während dieser Zeit austauschen - also einen Dialog führen. Dabei schilderte sie mir, wie sie diese Worte aufnahm, annahm und verstand. Dies war mir eine sehr wertvolle Hilfe. Es wurde noch deutlicher, als es bisher schon war, dass wir zusammen stärker sind. Keiner von uns geht seinen Weg alleine, auch wenn es im Äußeren so aussehen sollte. Wir dürfen alle zusammenwirken, dürfen wachsen, dürfen IHM entgegenwachsen. ER gibt uns die Nahrung für dieses Wachstum. Dieser Schwester danke ich von ganzem Herzen!

Der gute Herr, unser Gott und ewiger Vater segne euch, behüte euch und schenke euch Frieden.

MM

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S. 2


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